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Das richtige Haus zu finden macht sich N diesmal nicht sehr einfach.

Das, was Sie gerne hätte, ist schon wieder nicht mehr frei und das was in Betracht käme, hat eine für N gewöhnungsbedürftige Aufteilung. Deshalb stöbert sie noch in ihren gespeicherten Lesezeichen und findet dabei einen Anbieter, den sie schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Dort kommt auch ein Haus in die engere Wahl. Ein paar Dinge sind noch zu klären und dann steht es fest.

Die Wahl fällt auf: Villa Sea Shell.

 

Leider bereitet uns die Insolvenz von Air Berlin einige schlaflose Nächte und wir wollen nicht riskieren, entweder gar nicht oder zu astronomischen Preisen reisen zu müssen. Um unser Nervenkostüm bis zum Abflug und auch im Urlaub zu schonen, falls der Rückflug doch plötzlich ausfällt, selbst wenn wir noch hinkämen, buchen wir schweren Herzens die Flüge neu. Allerdings hat ja alles oft zwei Seiten und da Eurowings uns nur Freitags und Sonntags befördert, verlängert sich unser Urlaub somit um 2 Tage. Es gibt wahrlich Schlimmeres. N feilt jetzt 3 Wochen vor Abreise noch ein wenig an der Feinplanung, denn sie will endlich die Beleuchtung am Sidney and Berne Davis Art Center sehen. Vielleicht klappt es ja diesmal. Den kostenlosen Lonely Planet Guide über Ft. Myers und Umgebung gibt es offenbar jetzt auch auf Deutsch hat N beim letzten Rumfeilen am Wochenende entdeckt. Oder N hat ihn bisher nur nicht bemerkt? Egal, hier ist er: https://www.fortmyers-sanibel.com/de. Nachdem die Feinarbeit nun abgeschlossen zu sein scheint, kann nächstes Wochenende ja das Packen starten mit dem Ausdrucken der Pack-Checkliste. 



26.10.17

Es wird tatsächlich ernsthaft gepackt. N findet ihren Koffer zu schwer und nimmt noch ein paar Kleidungsstücke raus. Wozu hat so ein Ferienhaus schließlich eine Waschmaschine.

N bügelt die letzten Sachen für den Koffer.

N: "EEEEEEEK."

Alle Mitbewohner des Hauses kommen hektisch angelaufen.

M: "Was ist passiert?"

N: "Niagara hat ein Loch."

M: "Sag das nicht so laut, sonst merkt das noch wer. Kannst du nicht lieber so was wie Wien kaputtmachen? Was meinst du dazu Della?"

Della zeigt keinerlei Interesse an derartigen geologischen Ereignissen, sondern ist eher an profanen Dingen des Katzenlebens interessiert.

D: "Wann gibt es endlich Abendessen, miau"

(Anmerkung des Autors: Wir haben nichts gegen Wien, in das dortige Hard Rock Cafe kommt N allerdings definitiv einfacher und öfter hin als in das bei den kanadischen Niagarafällen, daher ist es einfach unklug, Löcher in das Shirt der Niagara-Fälle zu machen.)



27.10.17

Fast pünktlich nur etwa eine Viertelstunde zu spät. Fast gut für unsere Verhältnisse. Dafür entschädigt uns die Strecke zum Kölner Flughafen mit Staufreiheit, so können wir die Zeit wieder aufholen und sind kurz vor Elf am Mietparkplatz. Entgegen der Erwartung//Info, die N der Webseite meint entnommen zu haben, muss man hier den Autoschlüssel abgeben, da die Autos dicht an dicht in mehreren Reihen parken. Macht N ja jetzt nicht so gerne, aber zumindest machen Sie einmal rundum Photos vom Auto, gut so.

Wir fliegen ja erst 10 nach Zwei, haben also noch ewig Zeit, denken wir, falsch gedacht. Eurowings bietet kein Online Check In für die USA Strecken an und so steht hier eine Schlange für alle drei USA Flüge gemeinsam, die sich locker empfunden einmal durch das Terminal windet.

Nach etwas über einer Stunde sind wir dann auch endlich eingecheckt und machen uns auf, eine Kleinigkeit beim Bäcker zu essen, ist ja schließlich schon nach Mittag und sogar M isst etwas, er hat allerdings auch heute Morgen gar nichts gegessen. Kam halt nicht dazu, musste ja schließlich seinen Koffer packen.

Wir gehen zum Gate, füllen noch schnell unterwegs die Margarita-Ingredienzien-Vorräte beim Duty Free auf und absolvieren dann drei weitere Passkontrollen innerhalb von einer 50 m Strecke. Das finden allerdings selbst wir etwas übertrieben.

Endlich geschafft, wir trinken noch schnell auf die erfolgreich erledigte Urlaubsetappe ein Urlaubsbier am Gate. Damit hätten wir uns auch mehr Zeit nehmen können, denn wir fliegen mit fast einer Stunde Verspätung los, die mussten erst noch das Flugzeug feucht durchwischen oder so was in der Art.

Wir fliegen ja dieses Jahr zu sechst 3 Menschen, 2 Bären und ein Dino und sind auf 2 Reihen aufgeteilt. Leider haben wir mit den jeweiligen Fremdkörpern, die neben uns sitzen ziemlich Pech. Der Herr neben N sitzt breitbeinig da und beansprucht so einen Teil von Ns Fußraum und die komplette Armlehne. N bittet ihn, seinen Fuß mal wegzustellen, damit sie nicht dauernd drauf treten müsse. Klappt, er rutscht zumindest ein wenig rüber. Allerdings ist er schon so alt, dass N ab und zu während des Fluges Angst hat, dass er gleich aufhört zu atmen.

K hat weniger Glück, sie hat nicht nur eine ausgebreitete Platznachbarin, sondern auch eine, die offenbar fast den ganzen Flug über ihr Schicksal klagt, da sie LH gebucht hat und jetzt tatsächlich in einer EW Maschine und dann nicht neben ihrem Partner sitze und zusätzliche Getränke müsse man zahlen und, und, und... nicht lustig.

Da hat N so gesehen mehr Glück, der neben ihr scheint stumm zu sein.

Wir landen nur noch etwa 15 Minuten zu spät, der Pilot hat einiges aufgeholt. K wird bei der Immigration von N & M getrennt, da sie ein X auf dem Ausdruck des Einreiseautomaten hat, vermutlich weil sie und ihr Pass noch nie hier waren. N & M sind aber auch nur wenige Minuten schneller durch die Kontrolle.

Koffer warten schon und weiter geht es zum MIA Mover und zum Mietwagen Center. Auf der Anzeigetafel steht zwar Ms Name aber auch der Hinweis „see counter“. Nicht ganz unerwartet, hatte N doch vorher schon irgendwo gelesen, dass es für SUVs immer noch keine freie Auswahl bei Hertz gibt.

Wir erhalten einen Nissan Rogue, der ausreichend groß ist auch für unsere drei Koffer. Nächstes Etappenziel für heute: Publix. Bier und ein Sunpass Transponder müssen her. Auch das läuft recht problemlos und dann geht es ab ins Hotel.

N hatte ursprünglich mal das La Quinta North gebucht aber da La Quinta die Buchung  von Bekannten vor einigen Tagen kurzfristig storniert hatte, hat N angefragt, was denn mit unserer Buchung sei. Leider haben wir daraufhin nie eine Antwort erhalten, auch wenn N sehen konnte, dass ihre Frage gelesen worden war. Ok, wer nicht will… N hat dann das La Quinta storniert und hier im neuen Hampton Inn East ein Zimmer gebucht.

Beim Einchecken meint der Herr, er finde unsere Buchung nicht, just in dem Moment macht Ns Handy „pling, your digital key at the Hampton Inn East Miami Airport is ready.“ Da weiß das Handy offenbar deutlich mehr als der Herr hier hinter der Theke. Aber kein Grund zur Klage, wir erhalten ohne Weiteres unser Zimmer.

In Laufweite zum Hotel finden sich keine Restaurants mal abgesehen davon, dass wir hier mitten in einem Autobahnknoten wohnen, also nicht in echt aber zumindest empfundenerweise. Vor der Tür steht allerdings ein Food-Truck und dort lassen wir uns jetzt nieder und verspeisen recht gute Burger mit Pommes frites.

Zurück auf dem Zimmer gibt es noch ein Gute-Nacht-Bier, N nutzt die Zeit, ihren neuen Sunpass-Transponder zu aktivieren und das hinterlegte Nutzerkonto mit etwas Geld zu bestücken für die Maut. Das sollte jetzt klappen.

Hampton Inn Miami Airport East



28.10.17

N ist mal wieder als erster wach. 3.25 Uhr. Aber nach etwa einer weiteren Stunde regen sich auch die anderen Mitbewohner des Zimmers.

N: „Die Klimaanlage ist aber ganz schön laut, für so ein neues Hotel."

M: „Ist doch logisch ist schließlich am Flughafen.“

N: „Was ist daran logisch?“

M: „Da ist es doch immer laut.“

N kann sich dieser Art von Logik leider nicht anschließen.

M sucht den Wetterkanal. (Ok, nachdem N ihm die TV Guide Taste auf der Fernbedienung gezeigt hat, doof so ohne Brille, nicht wahr?)

M (singt): „Wetterkanal, Wetterkanal, Wetterkanal...."

Ist das die spontane Rache?

M: „Gleich kommt Law & Order."

N: „Das lief gestern schon."

M: „Die haben da echt mehrere Folgen von."

K: (betrachtet die Zimmerdecke): „Mich interessiert mehr der Versatz in der Betondecke."

Anmerkung der Autors: Ja das sieht tatsächlich nicht sehr Vertrauenserweckend aus.

M: „War der gestern auch schon da?"

K: „Das frag ich mich auch."

M: „Wer will zuerst duschen?"

Sooo schnell wird die Decke vermutlich nicht herunterfallen, eher fällt uns noch der Himmel auf den Kopf… das erinnert N daran, dass sie unbedingt den neuen Asterix besorgen muss, wenn sie wieder heim kommt.

K wird von N ohne Erbarmen in die lokalen Reisegewohnheiten der Reisegruppe Seestern (sorry, Insider) mit einbezogen. Es gibt also im Bett Kaffee und Kekse, leider kein Charmed, das gibt der Fernseher nicht her, aber es gibt für N Vanillemilch für den Kaffee. M ist so nett und besorgt welche aus der Lobby.

Genug Geplänkel. Jetzt wird hier ordnungsgemäß nacheinander geduscht (Sunny und ich haben die morgendliche Fellpflege schnell erledigt, die paar Quadratzentimer Bärenoberfläche sind schnell abgeleckt) und dann können wir um Sieben endlich zum Frühstück. 

Für unsere Verhältnisse ziemlich früh kommen wir kurz nach acht los und fahren als erstes auf den Tamiami Trail zum Shark Valley Visitor Center. Unser Navi meldet Akku leer, hm, merkwürdig steckt doch in der Steckdose. N untersucht das Geschehen und meldet, die 12 V Steckdosen des Wagens scheinen alle nicht zu funktionieren. Das ist jetzt aber doof, denn eine andere Option das Navi zu laden haben wir nicht. N meint sich erinnern zu können, dass sie neulich mal in einem Reisebericht gelesen habe, dass jemand ein ähnliches Problem mit einem Mietwagen in den USA hatte und da hat der Autovermieter bestätigt, dass die Steckdosen mit Absicht stillgelegt sind, damit keiner im Auto raucht… naja. Egal, wir haben hier also ein zu lösendes Problem.

Glücklicherweise hat K auch noch ein Navi dabei, das muss jetzt ran. Für die nächsten Tage muss allerdings dann eine andere Lösung her, denn sie braucht es ja selber.

N hat ja schon letztes Jahr überlegt, hier in den USA ein neues Navi zu kaufen, damit wir aktuelles Kartenmaterial haben. Auf unser momentanes Navi passen nämlich die aktuellen Kartendaten von Europa und USA nicht mehr drauf, zu wenig Speicherkapazität, da nützt so ein lifelong update einem gar nix. Eigentlich tut es das alte Fräulein Rottenmeier ja aber auch noch…also was nun? N ringt etwas mit sich.

N: „Also vielleicht so als Geburtstagsgeschenk würde ich ein neues nehmen.“

M ist begeistert, jetzt hat er ein prima Geschenk für übermorgen (und kann als Nebenwirkung Fräulein Rottenmeier daheim jetzt permanent in seinem Wagen montieren).

Das Gerät das jetzt einspringt spricht mit Darth Vader Stimme. Da wir uns nicht alle drei Meter anhören wollen, dass wir ihn nicht böse machen sollen, stellt N um auf Lisa. An der ersten Kreuzung spricht eine Männerstimme zu uns. Das soll Lisa sein? Seltsam. N wirft einen Blick in die Einstellung, da ist tatsächlich bei Yannik ein Häkchen und nicht bei Lisa, also wieder geändert. Der Monitor unterrichtet uns, dass Lisa nicht komplett mit dem nicht metrischen Meilen-System kompatibel sei.

M: „Lisa ist dooooof, Lisa ist dooooof, die kann kein Mathe.

Ok, dann eben Yannik.

Wir erreichen mit seiner Hilfe das Shark Valley, hier ist aber leider noch in der Folge von Irma geschlossen. Ok, nicht weiter schlimm, das hatte N laut der Info auf der Webseite vermutet. Dann eben weiter zur Loop Road, mal sehen, wie weit wir dort kommen, denn die letzte Big Cypress Preserve Pressemitteilung sagte, dass der Teil der Preserve südlich des Tamiami Trails noch geschlossen sei. Yup, können wir bestätigen, wir kommen nur ein paar Meilen weit, dann ist die Straße für nicht Anwohner gesperrt. An einer Stelle der Straße steht auch auf dem aktuell zugänglichen Teil der Loop Road das Wasser auf der Straße und M hat großen Spaß daran.

M (grinst): „Kostenlose Unterbodenwäsche.“

Weiter zum nächsten planmäßigen Stopp.

N: „Wir haben hier noch nie eine von den Schlangen gesehen, die hier angeblich so häufig sein sollen.“

Anmerkung des Autors: N meint die hier nicht heimischen Tigerpythons aus Asien, die mittlerweile zur Plage geworden sind und fast die gesamte Waschbärenpopulation niedergemacht haben. Bären müssen zusammenhalten, nieder mit den Pythons! Ok, ich schweife ab, zurück zur Handlung…

M: „Das ist bestimmt auch besser so.“

N: „Was soll denn passieren, meinst du die springt mich direkt an?“

M: „Die können echt schnell sein.“

N: „Na dann könntest du doch zur Not über die Schlange fahren und ich springe dann wieder ins Auto.“

M: „Geht nicht, denn ich hätte das Auto ja zu meinem Schutz vor der Schlange verschlossen und du kämst nicht rein.“

Anmerkung des Autors: Selbstlose Liebe…

Das Oasis Visitor Center ist geöffnet und N kann sich einen Parkstempel holen. Der lokale Ranger ist so nett und startet für uns den Parkfilm. Die Tatsache, dass der auch mit dt. Untertiteln im Angebot ist, offenbart die Vorliebe deutscher Touristen für diesen Teil der USA. Wir hören um uns rum auch viel Deutsch oder wahlweise Spanisch, aber das ist ja nichts Besonderes hier.

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Der kurze Boardwalk hier bietet Süd-Florida in einem Vormittag: Everglades, Alligatoren und die üblichen Verdächtigen, also die ubiquitären floridianischen Watvögel und… A, B und C!

Wir stehen nämlich gerade dekorativ auf dem Parkplatz herum, als N denkt „Hm, da kommt ein schwarzer Jeep mit New Jersey Kennzeichen, das sind bestimmt…“ weiter kommt sie nicht, denn in dem Moment winkt es auch schon ganz heftig im entgegenkommenden Auto.

A und N waren nämlich so schlau per What‘s App gestern schon mal Bilder von den jeweiligen fahrbaren Untersätzen auszutauschen, da sie vermutet hatten, dass wir uns auf der heutigen Strecke treffen könnten.

Wir steuern als nächstes den Kirby Storter Roadside Park an, der soll a) geöffnet sein und b) kennen wir den noch nicht.

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N: „Mich erinnert diese Sumpfzypressenlandschaft immer an den ersten Teil von Bernhard und Bianca.“

M & K (lachen)

N: „?????“

K: „Das ist eindeutig anders, als das was ich gerade sagte. Das hier ist ein Blair Witch Project Feeling.“

N: „Also ich fand Bernhard und Bianca damals auch gruselig mit den Alligatoren und den bösen Entführern in den Sümpfen.“

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Auf dem Rückweg zum Wagen will N ihren schweren Rucksack nicht mehr tragen, und rollert ihn stattdessen die letzten Yards und Inches (N kann offenbar Mathe!) über den Boardwalk hinter sich her. Heidenlärm. Und das hier…

M: „Klasse, bei dem Radau sucht ja jegliche Fauna das Weite.,, und die Flora auch…. hm, da bekommt der Begriff „Grashüpfer“ gleich eine ganz neue Bedeutung….“

Anmerkung des Autors: Die eigenen sind immer noch die besten, nicht wahr?

Nächster Halt (also eher kein Halt sondern ein „Fahr“) die Turner River Road.

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Sichtung des 1. Alligators:

M (der ihn zuerst sieht, an die Mitreisenden gewandt): „Gefunden???“

K: „Auf Otto.de“

M: „Ok, dann ist das da jetzt Otto, der 1.“

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Eine Weile später:

Auto: „Klonk.“

N: „Was war das?“

M: „Stein.“

N, M, K, T & S: (synchron): „…oder Nr. 10“

Hier auf dem südlichen Abschnitt der Turner River Road haben wir 2007 50 Alligatoren gesichtet. Heute sind es nicht ganz so viele. Wir zählen 20 Alligatoren und 3 Schildkröten (also M war der, die Schildkröten gesehen hat). Unterwegs auf dem Tamiami hatten wir vorhin schon tote Alligatoren, einer, ein ganz großer, lag auf dem Rücken im Straßengraben. Sah irgendwie gruselig aus.

K: „Ich hab mich immer gefragt, ob ihr die Tiere wirklich zählt, jetzt weiß ich: Ja, ihr zählt wirklich.“

N, M, T & S: (verstehen die Frage nicht).

Wir zählen hier auch ein weiteres Mal ein A, ein B und ein C.

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N: „Kriegen Vögel eigentlich kalte Füße, wenn sie den ganzen Tag im kalten Wasser stehen? (...)“

Anmerkung des Autors: Ihre restlichen Selbstgespräch-Ausführungen zur Durchblutung von Vogelfüßen lass ich mal weg, interessiert euch bestimmt ebenso wenig wie die restliche Fahrzeugbesatzung.

K: „Kriegen die vom Rumstehen nicht eher dicke Beine?“

N: „Ne, die kneippen ja den ganzen Tag.“

Das nenn ich mal fundierte Wissenschaft…..

Über den Tamiami Trail geht es weiter bis Bonita Springs und dann am Wasser entlang über Lovers Key und Ft. Myers Beach nach Cape Coral  in unser Heim, für die nächsten zwei Wochen, die Villa Sea Shell.

M möchte gerne Fußball sehen leider lässt sich die BVB total Seite nicht öffnen. Die Laune sinkt, er mag nicht mit einkaufen. Also machen sich N & K alleine auf den Weg zum hiesigen neu eröffneten ersten Aldi in Cape Coral. N fährt, etwas zu langsam, so ca. 50 km/h… die hier vorgesehenen 45 mph fühlen sich hier im Stadtgebiet auch einfach echt schnell an (sind ja auch etwas 72 km/h). Da sieht man mal, was alles so automatisch abläuft beim Auto fahren.

Der Aldi hat eine ganz gute Auswahl und auch das Obst und Gemüse sieht gut aus. Allerdings bekommen wir hier trotzdem nicht alles von Ns langer Liste und stoppen N &K auch noch am großen Del Prado Walmart. Mittlerweile macht sich M schon ein paar Gedanken wo die beiden so lange stecken und schickt mal eine SMS, um nachzufragen. Alles gut, die Liste ist einfach sehr lang. Nach fast 3 h sind sie dann endlich wieder zurück. M hat mittlerweile vermutlich schon die letzte Poolbillard WM nachgespielt….

Ziemlich spät gibt es dementsprechend heute Abendessen: als Appetizer Margaritas und Parmesan Knots in der Küche, gefolgt von Hühnerbeinen und Loaded Potato Salad draußen im Lanai.

Oder heißt es auf dem Lanai? Egal.

Gegen Elf fallen wir erschlagen in die Betten.



29.10.17

N ist schon wieder um halb Vier wach. Beim 2. Kaffee trifft sie K in der Küche und sogar M ist wach. M hat gestern die Hausübergabe für heute zwischen 9 und 10 Uhr abgesprochen, dennoch kein Grund zur Eile, erst mal in Ruhe duschen und frühstücken.

Der Herr von der Hausverwaltung kommt, wir können unsere Fragenliste abarbeiten und auch beichten, dass gestern eines der Sektgläser einem frühen Unfalltod erlegen ist.

N, M & K machen sich auf zum Shopping, denn ein paar Kleinigkeiten fehlen noch und natürlich auch das neue Navi. Wir kommen an einer der provisorischen Müllhalden für den Schutt, den Irma verursacht hat, vorbei. Meine Güte, was für Berge aus kaputtem Hausrat und Pflanzenteilen und das ist offenbar nur eine von mehreren dieser Halden hier im Ort.

Wir müssen tatsächlich zu Walmart, Target und Publix bis wir alles zusammen haben.

Der Herr an der Kasse vor uns kauft Sour Cream, der Marke „Daisy“.

M: „Entschuldigen Sie, aber Ihre Sour Cream hat auf unser Bett gemacht.“

(Anmerkung des Autors zum Verständnis: Eine unserer Katzen-Mitbewohnerinnen daheim heißt Daisy. Die pinkelt aktuell gerne mal auf N oder Ms Bettdecke. Man nennt sie daher auch die „Pipicat“. Es gibt aus diesem Grund zwischen N & M auch What’s App Nachrichten mit dem folgenden Wortlaut: „Pipicat hat wieder zugeschlagen!“)

Die arme Kassiererin weiß gar nicht wie ihr geschieht mit drei laut lachenden Kunden an ihrer Kasse. N entschuldigt sich zur Sicherheit bei ihr.

Endlich fertig, wir können zurückfahren. Auto ausräumen wieder wie gestern M und K tragen rein, N verstaut die Beute. Etwas ungläubig schaut N auf den Aufkleber auf dem Päckchen mit den Steaks.

Drei je mindestens 500 g boneless Rib Eye Steaks für insgesamt $6,99 und seit wann heißen Steaks „salmon“!?

Nachprüfen ergibt, der Herr an der Frischetheke hat das Richtige verpackt, es sind tatsächlich unsere Steaks und kein Fisch im Papier verborgen. Aber irgendwas anderes ist da schiefgelaufen beim Abwiegen.

Eigentlicher Preis $13,99 pro lb. Das nenne ich mal eine Steak-Errorfare.

Apropos Fisch:

M (blickt auf den See am Haus): „Ich hab hier noch keinen einzigen springenden Fisch gesehen.“

N: „Die siehst du nur nicht bei dem unruhigen Wasser.“

Anmerkung der Autors: Es ist ziemlich windig heute, eine Kaltfront zieht von Nordwest über Florida und schiebt die feuchtwarme Luft aus dem Staat.

M: „Hallo da springt nichts, ich bin schließlich weitsichtig. Auch was Fische angeht.“

N wundert sich seit Samstag, dass von Ihrem Sunpass Guthaben bisher nichts abgebucht wurde. Ein Blick in die App zeigt beim Fahrzeug, dass N hinterlegt hat und sich 100 % sicher ist, dass sie einen Haken bei Rental Car gesetzt hat, keine Info darüber. Sie findet eine Option, wo das Fahrzeug bearbeitet werden kann und dort sind plötzlich Felder auszufüllen, die beim ersten Anlegen des Fahrzeugs nicht abgefragt wurden. Sie trägt alles nach, in der Hoffnung, dass es dann klappt.

Die heutige Sunset Margarita genießen wir auf den Liegen am Pool, unten am Wasser ist es eindeutig zu windig und kalt.

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Zum Abendessen gibt es also sehr günstige Steaks und den Loaded Potato Salad von gestern, danach sind wir alle ziemlich müde und liegen schon um 21 Uhr in den Federn. 


 


30.10.17

Hurra, 3.02 Uhr, früher als gestern aber in Summe durch das frühe „Ende“ gestern ein Plus von 2 Stunden zur vorherigen Nacht. Eher zu Bett gehen, offenbar auch ein Weg das Jet Lag Problem zu lösen.

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Zum Frühstück gibt es ein tierisches Ständchen und es wird mit einem Glas Sekt auf den Geburtstag angestoßen. Jetzt will N aber unbedingt ihr neues Navi ausprobieren und mit der Dame den ersten Kontakt aufnehmen, denn um 11 Uhr haben wir ein Date am hiesigen Flughafen, um den Mietwagen für K abzuholen.

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M bringt N & K zum Ankunftsbereich und fährt dann mit der neuen Miss Rottenmeier zurück zum Haus nach Cape Coral.

N & K gehen zu Hertz, wo N versucht dem Herrn am Gold-Schalter zu entlocken, was denn nun sei mit dem Platepass, wo sie doch einen eigenen Sunpass habe. Kein Ding, das klappe meint er. Na klasse, damit ist das Problem also auf den Rückgabetag vertagt, denn N weiß jetzt immer noch nicht, ob die monatliche Nutzungsgebühr bei Hertz über den Platepass nun aktiviert wurde inklusive der tolls für den Dolphin Expressway in Miami und die Cape Coral Bridge. N ruft M an und sagt er solle einfach auf dem Rückweg wieder die Sunpass Lane nutzen.

K sucht sich dank Skip the Counter einen netten Wagen aus der Economy Reihe aus. Beim Rausfahren stellt sich heraus, dass dies sogar ein Compact ist, nett so ein kostenloses Upgrade, offenbar sind die Economys aus. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp bei Winn Dixie, Hackfleisch für die heutigen Burger muss her. Wieder zurück, bereiten N & K schon mal das meiste für heute Abend vor. Währenddessen könnt Ihr Euch ja mal hier im Haus umsehen.

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Am Nachmittag kommen A, B und C mit Ballon, Geschenk (das offenbar schon vor Tagen oder Wochen zwischen C und M ausgeheckt wurde) und einem Ständchen. Da gehört natürlich auch Kaffee und Kuchen dazu. Gut, dass N und K gestern Nachmittag schon den Pineapple Cake gezaubert haben.

Wir lassen es uns auf der Terrasse gut gehen und ab Vier gehen wir zu Bier, Nachos und Guacamole über. Die Herren spielen bis zum Sonnenuntergang ein paar Runden Billard und dann stoßen wir mit einer Runde Sunset Margaritas auf Ns Geburtstag an.

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Hm, lange nichts gegessen: es gibt Hawaiian Rolls, Hawaiian BBQ Burger und dazu einen Hawaiian Style Macaroni Salad. Die Herren spielen noch ein paar Runden und die Damen unterhalten sich angeregt an der Küchentheke.

Trotzdem halten die Menschen heute wieder nur bis 22 Uhr durch und Bürzel muss dann auch ins Bett. Zwischen Sunny und Bürzelpeter zeichnete sich den ganzen Nachmittag und Abend über ein Techtelmechtel ab, also schnappe ich mir jetzt den Ballon und bin wieder der Star der tierischen Party. Wir drei machen bis früh um drei durch aber das haben die anderen gar nicht gemerkt.

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31.10.17

Für heute Morgen hat sich Comcast angemeldet. Die beiden Herren rascheln mindestens eine Stunde hier herum, um dann zu verkünden, es läge vermutlich am Router. Sie informieren die Hausverwaltung, mal sehen wie es weitergeht. N würde endlich gerne mal ein paar Bilder hochladen, aber eine banale Webseite zu öffnen, ist schon ein Ding der Unmöglichkeit mit dem Laptop, von Bildern hochladen ist da nur zu träumen.

Am Handy geht es halbwegs und daher kann N in ihrer Sunpass App sehen, dass der Brückenzoll von gestern korrekt berechnet und vom Guthaben abgebucht wurde. Na wenigstens das funktioniert jetzt. Müssen wir nur noch klären, was Hertz meint, ob wir bei denen auch zahlen sollen. Aber das lösen wir, wenn wir das Auto in Miami zurückgeben und das ist ja noch ein paar Tage hin glücklicherweise.

N & M wollen ein wenig vor die Tür und fahren als erstes zum Haus, Villa Summer Dream, dass N für nächstes Jahr gebucht hat, denn das ist hier sozusagen um die Ecke. An der Siedlung ein Schild: „Wasser abkochen Gegend bis auf Weiteres“ N hofft, dass dies bis nächstes Jahr erledigt ist. Hier unten ist auch der Rotary Park, den kennen wir noch gar nicht. Der Glover Bight Trail führt über einen Boardwalk bis zu einer Plattform am Wasser und auf etwa halber Strecke befindet sich ein Aussichtsturm von dem man über die Wipfel der Mangrovenbäume schauen kann. Leider kann man von hier oben auch das hässliche Gebäude des Westin Hotels sehen, zumindest halten N & M es dafür.

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Der andere Teil des Parks besteht aus Picknickplätzen, Hundepark, Schmetterlingshaus und noch ein paar anderen Einrichtungen aber auch aus einem ganz netten Wanderweg um das hier ansässige Gewässer. Es gibt auch hier einen Aussichtsturm, allerdings ist der baufällig und gesperrt. Ob der schon vor Irma in diesem Zustand war, können N & M nur raten.

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Wir stoppen noch kurz am Cape Coral Pier mit dem kleinen Strand und dem benachbarten Boat House.

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Auf dem Rückweg besorgen N & M noch ein paar Kleinigkeiten beim Publix und dann macht sich N an ein paar noch ausstehende Essensvorbereitungen für heute Abend. Die restliche Reisegruppe genießt derweil das Poolleben.

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Premiere, heute gehen wir zum ersten Mal mit unserer Sunset Margarita ans Dock. Stühle hier unten wären ganz schön, aber das von der Sonne angewärmte Mäuerchen tut es auch.

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Der Herr von der Hausverwaltung kommt noch mal vorbei und informiert uns, dass leider in der ganzen Gegend kein passender Router aufzutreiben war aber morgen sollte einer für uns im hiesigen Target ankommen, den er dann installieren wird. Hoffnung kommt auf. Nebenbei rettet er uns auch noch vor einem streikenden, ergo laut piependem Rauchmelder.

M & M kommen heute zum Abendessen zu uns und N bekommt wieder Geschenke, hach wie schön. Heute ist mexikanischer Abend: Guacamole mit Tortilla Chips als Appetizer und als Hauptgang Grilled Honey Lime Cilantro Chicken mit Honey Lime Cream und dazu Mexican Street Corn Salad.

Lange halten wir alle mal wieder nicht durch, wir beenden den netten Abend gegen 22 Uhr. Wir sind ja auch alle nicht mehr die Jüngsten…

M (wirft N ein Twix aufs Bett): „Trick or Treat mal anders."

Hier in der Ecke wohnen offenbar entweder nur alte Leute oder Feriengäste, heute war kein Kind da und wir müssen die ganze Schoki jetzt alleine vernichten. Aber wir hatten ja auch schon mal richtig viele Kinder an der Tür, daher sind N & M jedes Jahr wieder gut vorbereitet mit einer gefüllten Schale. If you are in Rome...



01.11.17

Cool, mal abgesehen von dem Gepolter mitten in der Nacht, als eines der Bilder an der Küchenwand von derselbigen fiel, schafft es N bis halb Sechs zu schlafen. M muss motiviert werden aufzustehen, er will doch tatsächlich auch noch die zweite Folge Charmed im Bett schauen… ne, ne, ne, ne, ne, um es mal mit den Worten des Maulwurfs zu sagen.

N sieht in den lokalen WINK News, dass ab heute früh zumindest der untere Loop des Six Mile Cypress Sloughs wieder geöffnet ist. So ein Urlaub in Cape Coral ohne den Six Mile geht auch irgendwie nicht. Die Führung ist immer morgens um halb Zehn, das wird heute eng aber morgen möchte sie schon gerne hin.

Zum Frühstück gibt es heute außer der Reihe Rührei statt Pancakes. Nicht dass hier noch Gewohnheit aufkommt, immer die gleiche Bilderbuchlandschaft und schönes Wetter lullen einen ja noch ein, da muss wenigstens das Essen mal ausbrechen.

N möchte gerne zum Bunche Beach und wir anderen schließen uns an. K möchte gerne Auto benutzen üben, also schließen wir uns da auch an.

Die Dame, die am Parkautomaten vor uns steht, versucht mit Kreditkarte zu zahlen. Diese Finanztransaktion von $8 scheint über einen weit entfernten Satelliten zu laufen. Es dauert ewig, sie entschuldigt sich auch zweimal dafür. N zahlt dann doch lieber mit Bargeld angesichts dieser Geschwindigkeiten hier

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Wir verbringen etwa zwei Stunden an diesem Flecken aus dem Bilderbuch der Natur bevor wir uns auf den Rückweg machen, da mittlerweile die Sonne doch ganz ordentlich brennt. Das Thermometer im Auto vermeldet auch 87 °F.

Huhn fürs Abendessen und Majo fürs Frühstück müssen noch her. Dann haben wir es für heute geschafft und machen es uns im, am und um den Pool herum bequem. Zumindest waren heute alle mal im Wasser, sogar vollständig also bis zum Oberkörper.

Strandbesuche sind offenbar anstrengend, denn es haben alle Hunger als wir zurückkommen und vernichten daher die Nudelsalat-Restbestände.

Am späten Nachmittag bekommen wir den neuen Router und dann läuft das Internet tatsächlich...

N: "...wie die wilde Wutz!"

Der Rest des Tages ist unspektakulär, eben so, wie so ein lazy Florida Day sein soll.

Ein wenig schwimmen...

Ein wenig docken...

Ein wenig essen...

To whom it may concern: Grilled Hawaiian BBQ chicken in foil



02.11.17

Früh um halb Neun machen wir uns auf den Weg, denn N möchte gerne die geführte Tour um halb Zehn mitmachen und da deren Teilnehmerzahl begrenzt ist und bestimmt viele Leute herkommen wollen nach der Wiedereröffnung, will sie auf keinen Fall zu spät sein. Hier stehen auch eine ganze Reihe Autos herum als wir ankommen, aber deren Insassen sind weit und breit nicht zu sehen. Auch eine deutsche Familie, deren Fahrerin erst mal die Schürze des von ihr gesteuerten Mustangs am Bordstein demoliert, will sich nicht zu uns gesellen. Wir bleiben tatsächlich unter uns und bekommen eine private Tour.

Wir erfahren, dass nach Irma das Wasser bis zur Hauptstraße stand und nicht nur der Wasserstand zurückgehen musste, damit man wiedereröffnen konnte, sondern auch einige Bäume hier gefällt werden mussten, die auf den Boardwalk gekippt waren oder drohten dies zu tun. Der hohe Wasserstand hat offenbar auch dazu geführt, dass der Parkautomat den Geist aufgegeben hat und so können momentan alle hier kostenfrei parken.

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Frag nicht! Einfach weil ich es kann...

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Die Dame erklärt uns, dies sind zwei Cypress Domes, die ineinander wachsen.

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Heute sehen wir hier im Six Mile Cypress Slough wenige Vögel, dafür mehr Alligatoren als sonst. Wir lernen, dass das Wasser aktuell für die wading birds immer noch zu tief ist und sie sich daher an anderen Stellen einfinden, die ihnen von der Wassertiefe mehr liegen, wie z.B. Wassertümpel am Straßenrand.

Wir stoppen auf dem Rückweg bei Target und Publix und besorgen Shampoo für N und Top Sirloins für heute Abend. Zurück am Haus gibt es eine Runde restlichen Geburtstagskuchen am Pool.

M setzt sich in den Whirlpool.

N: "Das müsste jetzt etwa 30 °C haben."

M schaut verständnislos auf sein E-Book in der Hand.

N: "Ne, das Wasser."

N berichtet von den Erlebnissen von A, B und C in Crystal River.

M: "Schwimmen mit Manatees, ist das so was wie Wegrennen vor Raptoren?"

N studiert den Essensplan für heute Abend und upps es fehlt Bacon. K hatte eh überlegt, noch etwas mit dem Wagen zu üben bevor sie morgen nach Tequesta fährt, und so ist hier die perfekte Gelegenheit. N macht sich in der Zeit schon mal daran, die Wicked Baked Beans vorzubereiten, nimmt das Fleisch aus dem Kühlschrank, damit es sich ein wenig an die Temperaturen außerhalb des Kühlschranks gewöhnen kann und das Ranch Dressing für den Salat kann ja auch schon vorbereitet werden.

Heute genießen wir unsere Sonnenuntergangs-Margarita zur Sicherheit auf den Liegen am Pool, gestern waren einfach zu viele No-See-Ums am Wasser, N hat jede Menge Bisse an den Beinen.



03.11.17

Wow, bis zum Beginn von Charmed um Sieben geschlafen, Rekord. Nach der zweiten Folge beschließen N & M, dann jetzt doch mal aufzustehen, K ist ja immerhin bereits auf dem Weg zu ihrer Tante.

M (schiebt das Majo Glas, das vor Ns Erdbeeren steht zur Seite): "Damit du deine Erdbeeren nicht vergisst."

N: "Ganz bestimmt nicht, die habe ich mir ja gerade eingegossen."

M: "Respekt! Das schafft nicht jeder."

Ha, ha, wie witzig, wohl noch nie versprochen.

Der Poolservice kommt und jetzt wissen wir auch, dass deren Tag der Freitag ist. Hoffentlich behindern die mit ihren "Wir kippen was ins Wasser Aktivitäten" nicht unseren letzten Pooltag nächsten Freitag? Wir werden sehen.

Heute geht es für N & M zum Miromar Outlet, M hat schon eine mentale Liste, was er benötigt. Da N Ms Listen kennt, hat sie zur Sicherheit daheim die Etiketten der Hemden photographiert, damit wir wenigstens Marke, Modell sowie die Größe parat haben, wenn es darauf ankommt. N möchte nur eine Muffinform von Le Creuset, da braucht es keine Größenangeben für. Naja vielleicht auch mal kurz im benachbarten Kitchen Shop vorbei... und vielleicht auch im Cosmetic Shop. Also nix Großartiges. Vielleicht doch auch zu Adidas oder auch zu Nike wegen neuer Badeschlappen, also wirklich nichts Weltbewegendes... hm, vielleicht noch...

Ok, wechseln wir lieber das Thema.

Es ziehen dicke schwarze Wolken auf während N & M versuchen ihren Einkaufszettel abzuarbeiten, als sie bei Brooks Brothers rauskommen fallen sogar ein paar Tropfen.

Wir bitten Sunny ein wenig von ihrer Magie walten zu lassen und ein wenig für Sonne zu singen.

M: "Im Sunpass steckt doch auch Sonne, das bekommst du bestimmt auch hin."

Als wir nach 4 Stunden konzentriertem Shoppen wieder zurück nach Cape Coral kommen, scheint hier die Sonne.

M: "Sauber Sunny, jetzt klappt der Sunpass bestimmt auch."

N hat für heute kurz umdisponiert und denn Baked Beans zum Lachs klingt nicht soooo passend, daher sollen Burger auf den Tisch, daher ein kurzer Pitstop bei Publix und wo wir schon mal hier sind, können wir die Zutaten für morgen schon mitbesorgen, dann können wir morgen ganz in Ruhe Delphine suchen auf Sanibel.

In der Obst und Gemüseabteilung ergibt sich der folgende Dialog:

N: "Kannst du die Zitronen bitte in eine Tüte tun."

M öffnet eine der widerspenstigen Tüten, die hier für Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt werden.

N: "Kannst du die Limetten bitte in eine Tüte tun."

M öffnet eine weitere der widerspenstigen Tüten.

N: "Kannst du die Chilis bitte in eine Tüte tun."

M kämpft mit einer weiteren Tüte.

N: "Kannst du den Koriander bitte in eine Tüte tun."

M öffnet noch eine der vermaledeiten Tüten.

N: "Kannst du die Süßkartoffeln bitte in eine Tüte tun."

M: "Das macht keinen Spaß, warum brauchen wir denn so viele Süßkartoffeln, das sind viel zu viele."

N: "Die 3 hier sind für Süßkartoffel Pommes und die 2 hier für Püree."

M: "Ja, ja du bist hier der Chef des Kochens aber ab und zu darf das Bodenpersonal doch auch mal recht haben."

Heute wird am Whirlpool gedockt, also zumindest die Beine sind drin, da keine Zeit mehr ist ihn aufzuheizen, die Sonne geht hier einfach zu schnell runter. Also eigentlich fällt sie ja eher senkrecht ins Wasser. Also mehr ein  Sonnenfallrunter als Sonnenuntergang.

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N & M nutzen die schöne Umgebung, um auch mal ein paar ernstere Themen des Lebens zu besprechen.

Zum Grillen bittet N M, das Licht in der Ecke am Grill anzumachen. Der Lichtschalter ist auch praktischerweise mit Corner Light beschriftet.

Hm, das Licht am Fan und der selbige gehen nicht mehr an.

N: "Hast du gerade alle Schalter getestet und dabei das Fanlicht ausgeschaltet?"

M (mal wieder ohne Brille auf der Nase): "Das war ein sogenannter "Corner"lateralschaden."

Heute gibt es zu den Burgern Reste der Wicked Baked Beans und Salat mit Ranchdressing von gestern.



04.11.17

N wird kurz nach Sieben wach und der Vollmond spiegelt sich wunderbar auf dem Thunderbird Lake. Das schreit nach einem Bild. N schnappt sich die Kamera und läuft runter zum Dock.

Kamera: "Klick... und falls du das Bild auch tatsächlich speichern willst, Dussel, solltest du auch eine Speicherkarte einlegen."

N läuft also wieder rein und wieder raus, um ein, auch in der Zukunft reproduzierbares Bild zu machen.

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M kommt etwas verwirrt aus dem Bad.

M: "Ich war jetzt dreimal auf der Waage und sie hat dreimal was anderes angezeigt."

N: "Sollen wir dich mal an die Kofferwaage hängen?"

M: "Ich bin kurz davor."

Unser heutiger Schlachtplan: Delphine auf Sanibel. Auf dem Cape Coral Parkway vor uns ein Wagen...

M: "Na, was haben wir denn heute so vor?"

Der Wagen hat ein lose flatterndes Papiernummernschild über einem normalen Nummernschild aus Metall.

Na ja, vielleicht hat er den Wagen ja auch nur ganz legal umgemeldet...

Wir stoppen als erstes im J.N. Ding Darling National Wildlife Refuge Visitor & Education Center (ein toller Begriff zum Hangman spielen).

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Ich glaube diese Perspektive möchten wir nicht in Echt erleben...

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Irgendwann muss N die Unterschiede bei den Mangroven doch mal auswendig kennen... jetzt kommt bestimmt auch noch... ah da ist es ja schon.... Alligator und echtes Krokodil. Vielleicht baut sie sich ja irgendwann mal eine Eselsbrücke, die sie a) behält und die b) auch funktioniert, um die beiden auseinanderzuhalten.

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Ok, die Perspektive hatten wir auch noch nicht... jetzt aber mal los.

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Ein rosa Vogel fliegt über unsere Köpfe hinweg.

Eine Dame auf dem Fahrrad fährt vorbei und schreit leicht hysterisch: "Pink flamingo, pink flamingo!"

N: "Oh Mann, etwas mehr Interesse und sich schlau Lesen wäre schon nett, bevor man herkommt."

M: "Genau, weiß doch jeder, dass das ein rosa Schlüpfer ist."

Um hier nicht völlig das Niveau zu verlieren: es handelt sich natürlich um einen Roseate Spoonbill (Platalea ajaja) also einen Rosa Löffler.

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White Ibis (Eudocimus albus), Schneesichler

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Auch wenn wir nur die entzückenden Rückseiten sehen und die Schnäbel nicht ausmachen können, tippt N auf Cormorants.

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Cool so ein Roseate Spoonbill im Flug.

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Ivy-Leaved Morning Glory (Ipomoea hederacea), Efeu-Prunkwinde

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Keine Ahnung, auf jeden Fall keiner, der springt.

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Mangrove tree crab (Aratus pisonii), Baumkrabbe

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Echte Snowbirds, also zumindest die großen im Bild. American white pelican (Pelecanus erythrorhynchos), Amerikanischer weißer Pelikan

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Am Aussichtspunkt des Wulfert Keys Trails, nichts zu sehen außer einem Anhinga und ein paar Paddlern. N & M überlegen, ob sie diesen kurzen Weg je in der Vergangenheit bis zum Ende gelaufen sind und können sich nicht erinnern. Nur deutlich daran, dass der Weg immer sehr stickig, schwitzig und heiß war.

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Im Visitor Center versuchte man uns vorhin noch, zum Bailey Tract zu locken mit der Aussicht auf Otter, Alligatoren etc. N hatte das für heute auch tatsächlich in Erwägung gezogen, denn dort waren wir erst einmal. Allerdings ist auch sehr heiß und schwül gut in Erinnerung geblieben und wenn es hier am Wulfert Trail in der Nähe des Wassers schon so heiß ist.... nein Danke.

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Da fahren wir doch lieber direkt an den Strand zu den Delphinen. Heute wollen wir mal an den Gulfside City Park Beach, lokal auch als Algiers Beach bekannt. Den kennen wir noch nicht und die Dame im Visitor Center des Ding Darling meinte, hier wäre es nicht so voll, wie an den anderen Stränden. Nun denn, wir machen es uns bequem. Dummerweise liegt der Sonnenschirm aber noch in der Garage...

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Die mit den orangefarbenen Schnäbeln sind Royal Terns (Thalasseus maximus) oder Königseeschwalbe.

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N: "Wär doch toll, ein 1/2 Jahr hier verbringen zu können wie die Dame aus dem Six Mile Slough."

M: "Weiß nicht, 1/2 Jahr wäre mir zu lang."

M (ein paar Minuten später auf das Meer starrend): "Ich gehe erst hier weg, wenn ich einen Delphin gesehen habe."

N: "...und schwupps ist ein halbes Jahr rum."

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Wenn wir heute schon keine Delphine sehen, dann gehen wir wenigstens noch ein wenig shoppen. N & M schlendern durch die Läden des Periwinkle Place und N findet tatsächlich zwei ganz niedliche Armbänder bei Fresh Produce.

Auch auf dem Sanibel Causeway, der sonst immer eine sichere Bank für Delphinsichtungen ist: zip, nada, nothing.

Auf dem Rückweg haben N & M noch Hoffnung zumindest im Sanibel Outlet noch auf Sneaker für M zu finden, aber ganz offenbar ist die Modellreihe, die ihm zusagt irgendwann zwischen Mai und November komplett außer Mode gekommen. Kein einziges Paar Schuhe in diesem Stil ist weit und breit zu sehen. Tja, hätte er mal besser in Vermont im Sommer noch ein Paar mitgenommen. Hinterher ist man ja immer schlauer.

Heute soll es Honig-Limetten-Hähnchenspieße geben. N hatte heute Morgen schon so eine Ahnung, dass sie irgendwas vergessen hat. Und ja tatsächlich, es war die Marinierzeit von 6 Stunden, das wird ein spätes Abendessen. Also Plantausch, dann eben das was für morgen eingeplant ist, hm, das Schweinefilet muss auch lange marinieren.... dann eben das Honey BBQ Huhn. Zur Sicherheit besorgen wir aber schon mal das Schweinefilet.

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Zur Margarita werden als Appetizer ungeknotete Garlic Parmesan Knots gereicht und als Hauptgericht gibt es also Honey BBQ Thighs. Den Baked Beans wird heute auch der finale Garaus gemacht.

Ach, und kann bitte mal jemand klären, warum die No-see-ums Bisse vor allem abends so fürchterlich jucken.



05.11.17

Nachdem gestern Abend mehrstimmig für einen Pooltag votiert wurde, starten wir heute mit Uhren umstellen, denn gestern Nacht endete auch hier die Sommerzeit, N & M schauen Harry Potter and The Goblet of Fire und dann gibt es Sektfrühstück, denn eine Flasche vom Geburtstag ist noch da und die will auch getrunken werden. Wenn jetzt was fürs Essen fehlt, muss eben zum Publix gelaufen werden.

Ns Trinkwecker: "Glucker."

K: "Du sollst mehr Sekt trinken."

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Also mal abgesehen von Wäsche waschen und trocknen und Geschirrspüler ein- und ausräumen und Kochen und Bericht schreiben und Bundesliga schauen, denn auch das will getan werden, sind wir echt faul und lungern auf dem Lanai und am Pool rum.

Mittags eine kurze Unterbrechung durch Tortilla Chips und Pico de Gallo.

Die himmlische Stille (M hat mal keine Rockantenne an) wird durch die Nachbarn zur Linken unterbrochen. Neben geräuschvoller Reinigung des Bootes läuft das Radio und leider beherbergen sie auch einen sehr geräuschintensiven Ara, nennen wir ihn Lora, der den Cage als Voliere nutzt.

Im Pool schwimmt ein Wurm oder was auch immer, vielleicht ist es ja auch eine Raupe, aber egal. N bittet M, das Tier zu entfernen. Schwimmen mit Raupen ist einfach nicht annähernd so toll wie Schwimmen mit Delphinen oder Schwimmen mit Manatees. M bewaffnet sich mit dem Kescher.

M: "Großwildjagd!"

K: "Einen Fleißpunkt für M."

Mal abgesehen von einer Masse No-See-Ums und einer Reihe Eidechsen beherbergt unser Cage auch 2 Exemplare hiervon:

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 Spiny Orb Weaver (Gasteracantha cancriformis), Radnetzspinne

Den Nachmittag verbringen N & M & K alle bewaffnet mit E-Books im Whirlpool. Sicher ein lustiger Anblick, allerdings variiert der gelesene Inhalt von Winnetou Teil 2 über Virals zu Two Kinds of Truth.

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Zu den Margaritas serviert N uns heute Cheddar & Chive Drop Bisquits.

Unser heutiges Hauptgericht: Honig-Limetten-Hähnchenspiesse dazu Chili Süßkartoffel Pommes mit Limetten Dip.

Da aktuell noch das offenbar auch sich jährlich wiederholende Harry Potter Weekend auf Freeform läuft, schaut N die Deathly Hallows.



06.11.17

Wir wachen auf und können das gegenüberliegende Ufer des Thunderbird Sees nicht sehen. Dichter Nebel hüllt alles an, dabei ist es allerdings sehr warm und schwül. Der Wetterfrosch von Wink meint, dass der Nebel sich bis gegen 9, 10 Uhr verziehen wird. Der Herr hat für Ns Geschmack bei der Ansage eindeutig zu viel Freude an dem Nebel. Mal sehen. M möchte gerne Manatees sehen, hoffentlich wird das nicht so eine Pleite wie vorgestern mit den Delphinen.

Kurz bevor wir loswollen, kocht N noch schnell die Nudeln für den morgigen Nudelsalat, denn auch der will geraume Zeit ziehen. Plötzlich geht mit einem ohrenbetäubenden Gejaule ein Rauchmelder los. Allerdings ist der Übeltäter nicht auszumachen. Der Lärm scheint aus dem Lüftungsschacht der Klimaanlage zu kommen. Komisch ist etwa ein Rauchmelder in der Zwischendecke montiert? In der Küche befindet sich nämlich keiner.

Wir wissen uns nicht zu helfen und rufen die Hausverwaltung an, Björn, der uns schon die ganzen Tage so prima geholfen hat, ist auch innerhalb weniger Minuten vor Ort. Auch er sucht und nachdem er alle Optionen durch hat meint er: "Kann es vielleicht eines der Handys sein?"

Handy???? Was für ein Handy macht denn bitte solche Geräusche und vor allem in der Lautstärke????

Ns!

Wie hochnotpeinlich. Nur komplett ausschalten bringt es endlich zum Schweigen.

M: "Ich ruf Björn nie wieder an, das ist mir zu peinlich."

Das wird N dann wohl nächste Jahr erledigen müssen. Ok, mit der Aktion hat sie jetzt auch was gutzumachen.

Wir packen kleinlaut unsere Siebensachen zusammen und fahren nach Pine Island zur Galt Preserve, die kennen wir noch nicht. Direkt zu Beginn des Trails werden wir von fiddler crabs (Uva spec.) in Empfang genommen, die hier zu Hauf um den Weg herumlaufen.

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M verscheucht zwei Schlangen, geht gar nicht! N kann noch nicht mal einen Blick drauf werfen. Die Tierliste der Preserve meint, hier gäbe es southern black racer (Coluber constrictor priapus), Schwarznatter oder eine  eastern indigo snakes (Drymarchon couperi) oder Östliche Indigonatter. Da M nur ungefähre Größenangaben machen kann und zur Farbe des Schlangenkinns leider gar nicht auskunftsfähig ist, werden wir wohl nicht erfahren, was da entfleuchte. Allerdings ist die Schwarznatter wohl häufiger und frei nach dem Leitspruch "Was selten ist, ist selten und was häufig ist, ist häufig" tippt N auf die Schwarznatter.

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Wir sehen auch ein Virginia opossum (Didelphis virginiana) Nord- oder Virginia-Opossum, aber das ist leider tot. Nächster Stopp theoretisch die Südspitze von Pine Island, allerdings steht auf dem letzten Stück "no trespassing by order of the sheriff" und dem wollen wir selbstverständlich nicht widersprechen, dann eben zum Bookelia-Pier ganz im Norden der Insel. Hier können wir ein paar braune Pelikane beim Essen beobachten und ein paar Angler.

Nächster Versuch der Sichtung von Wasser-Säugetieren, d.h. auf zum Sirenia Vista Park. Leider stecken die Delphine hier offenbar mit den Manatees unter einer Decke. Wieder nichts zu sehen. Vermutlich zu warm, also eher ausreichend warm für sie, kein Grund, in die Kanäle mit wärmerem Wasser zu kommen.

Apropos warm... uns ist auch warm, deshalb ab zurück zu Dusche und Pool.

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...und der Sunset-Margarita.

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Wir können noch einen Osprey (Pandion haliaetus) also einen Fischadler beim Dinner besorgen beobachten, er taucht direkt vor uns in den See. Dinner für ihn heute: Fisch und für uns: Schweinefilet mit Ahornsirupglasur und Süßkartoffelstampf.



07.11.17

N hat heute Nacht nicht gut geschlafen und ist seit 2 Uhr wach und ziemlich erschlagen. Der Plan war, heute Morgen ganz früh nach Venice zu fahren. Klingt gerade wenig verlockend, sondern eher anstrengend.

N: "Kann ich das heutige Programm tauschen?"

M: "Na klar. Du darfst alles tauschen."

Glück gehabt.

Also stattdessen dann heute zum Lakes Regional Park in Ft. Myers, den kennen N & M noch nicht und dort kann man auch paddeln oder Fahrrad fahren. Huch, hier hat Irma aber übel gewütet. Die ganzen Bauminseln im unteren See sind platt, und die beschädigten Bäume alle gefällt. Auf dem Parkplatz verarbeiten gleich mehrere Bagger und ein Riesenshredder das ganze Holz zu Mulch.

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Am oberen See sind die Bäume am Ufer z.T. einfach mitsamt des Ufers umgekippt.

N & M mieten für zwei Stunden einen double surrey und fahren damit zurück zum Parkplatz, um Sunny und mich abzuholen. Genau in dem Moment erleichtert sich ein Vogel über M. Gut, dass wir drei anderen in diesem Moment unter dem Dach des surrey waren. N muss erste Hilfe in Sachen Haare leisten.

Wir fahren los. Ein Frosch springt aus dem Nirgendwo direkt auf den Bremshebel, den M zuerst für den Schalthebel hielt aber mit so viel Komfort ist das Gefährt nicht ausgestattet. Aber zurück zum Frosch. Der findet den Bremshebel auch doof und springt mit einem gezielten Satz auf den A-Holm des Fahrzeugs und dreht sich Richtung M.

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M: "Der wird doch nicht etwa... (kreisch)."

Doch er wird. Mit einem weiteren Satz landet er auf Ms T-Shirt. Von dort weiter auf die Schulter und dann auf die Rückenlehne.

N: "Lehn dich bloß nicht an!"

Nächster Sprung mit Ziel Ms Hose. M steigt vorsichtig vom fahrbaren Untersatz und setzt den Frosch im Gebüsch ab. Puh, etwas zu viel wildlife encounter für Ms Geschmack in so kurzer Zeit.

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N & M fahren weiter, N lenkt brav mit.... hey das rechte Lenkrad ist ja gar nicht mit der Lenkstange verbunden, also nur Attrappe.

N: "Aber trampeln darf ich mit oder ist das auch nur ein Fake?"

M: "Ich darf dir mitteilen, du bist ein wertvolles Mitglied dieser Fahrgemeinschaft."

Sunny auch, die darf die Klingel betätigen.

Es geht eine Brücke hinauf.

M: "Wir schaffen es, wir schaffen es...... nicht." (Frei nach der Szene in San Francisco in "Ist was, Doc?")

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N (in gelangweiltem Ton, kommentiert die Fauna): "Dragonfly, Butterfly.... Bobcat."

Mist, keine Reaktion vom Fahrer. Entweder hört er nicht zu oder fällt nicht darauf herein.

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Anhinga (Anhinga anhinga), Amerikanischer Schlangenhalsvogel

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Hey, sogar ein Alligator lässt sich blicken.

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Banded water snake (Nerodia fasciata) Südliche Schwimmnatter und nicht wieder was Giftiges wie M vermutet.

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Wir biegen ab in einen unbefestigten Weg.

N: "Oh, oh. Offroad, nicht digitalisiertes Gelände. Haben wir eine Reifen- und Unterbodenschutzversicherung?"

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N: "Jetzt haben wir uns ein Eis bei Sun Harvest Citrus redlich verdient."

T (singt): "Ich möchte ein Eisbär sein, im warmen Floohoridaahhh."

M: "Das passt sogar fast zur Melodie."

Wir fahren zum ersten Mal in alle den Jahren hier zu Sun Harvest Citrus, testen Strawberry Orange (N) und Pure Orange (M). N & M erstehen ein Schild für unseren falschen Kaminsims daheim und probieren mit einem 2 für 1 Gutschein das Vanilla Orange Swirl Eis. Ganz lecker, allerdings war die Pineapple Icecream bei Dole auf Oahu noch besser findet N.

Als wir wieder daheim sind, fährt M ganz alleine (ohne groß falsch abzubiegen) zum Walmart auf dem Skyline und tauscht die leere Gasflasche, denn unsere Vormieter waren so nett, uns eine leere Flasche am Grill zu hinterlassen. Naja, wenigstens war die in der Garage nicht auch noch leer.

Heute gibt es Summersteaks with Rosemary Garlic Potatoes, dazu ein "Musik-wünsch-dir-was".

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Happiness is toes in the sand & a drink in hand.



08.11.17

Puh, Nichtstun ist echt anstrengend...

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...das Einzige was wir heute leisten ist ein schneller "Flitz" zum Walmart und ein Photo vom Haus von der Seeseite.

M: "Ich glaub so oft wie in dem Walmart hier, war ich noch nicht mal daheim in ein und demselben Supermarkt."

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OK, Sunset-Margaritas gibt es auch noch heute, aber die kann man ja auch prima fertig zubereitet im Gefrierschrank aufbewahren. Heute gibt es Burger, die sind auch schon prima, was den Aspekt der Resteverwertung angeht und dazu BBQ Mashed Potatoes.



09.11.17

Der vorgestern verschobene Caspersen Beach bei Venice ist heute dran. Wir fahren über die Burnt Store Road gen Norden.

Miss Rottenmeier: "Hier ist 45 mph."

Straße: "Nö, 55 mph."

M: "Vielleicht ist die Straße neu und sie kennt sie nicht?"

N: "Nö, hier sind wir in den letzten Jahren schon zig mal lang und das neue Fräulein Rottenmeier ist schließlich auch neu und sollte sich hier auskennen."

M: "Aber neu gemäht sieht es hier aus."

Anmerkung des Autors: Manchmal führt ein abrupter Themenwechsel tatsächlich zum Erfolg.

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M sucht Haifischzähne, wie die meisten anderen Strandbesucher hier offenbar auch. N hat aufgegeben. Wir haben ja  auch schon welche daheim von der Fossil Expedition, an der wir 2009 hier auf dem Caloosahatchee River teilgenommen haben.

Die meisten fossilen Haifischzähne findet man laut der Webseite von Sarasota County an den Stränden südlich von Venice, die dunklen Sand haben. Dabei handelt es sich um Phosphat und kleine Teile von fossilen Knochen und Zähnen. Die Haizähne stammen aus der fossilienreichen Peace River Formation aus dem Miozän, die sich im Golf von Mexiko in der Nähe der Strände befindet.

Ein Herr spricht M & N an, wie denn die Haizähne aussehen.

N (zeigt das Exemplar, das M vorhin gefunden hat): "Little dark triangular shaped objects... if you find a white one you probably have just found a live one..."

Herr: "...and probably have just been bitten."

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Man (inklusive Vögel, Bären und N) kann aber hier auch einfach nur faul rumlungern und in die Gegend schauen.

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M geht eine Runde schwimmen und beobachtet dabei hautnah die Sandwich terns (Thalasseus sandvicensis), Brandseeschwalben, die sich zielsicher aus einiger Höhe um ihn herum in die Fluten stürzen und dabei tatsächlich mit einem Fisch im Schnabel wieder auftauchen.

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Gopher tortoise (Gopherus polyphemus), Georgia-Gopherschildkröte

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Unsere "Stammeisdiele" Bentley's Homemade Icecream hat offenbar eine neue Location direkt am Tamiami Trail in South Venice und nicht mehr in Nokomis. Daher testen wir heute was Neues und fahren zur Soda Fountain in Venice. Die Schokosauce auf Ns Eisbecher wurde generös sowohl an, auf und unter dem Becher verteilt. Aber es schmeckt und das ist die Hauptsache.

Radio 102,9 BOB FM: "September" von Earth, Wind & Fire.

Anmerkung des Autors: Eher nicht so N & Ms Musik aber Bob plays halt anything.

M (schunkelt im Takt und summt mit).

N, T & S (entgeisterte Blicke nach links).

M: "Das Hemd ist mit mir durchgegangen."

Anmerkung des Autors: Auflösung folgt am Tagesende.

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Wood stork (Mycteria americana), Waldstorch

N & M versuchen noch einmal ihr Glück bei den Manatees im Sirenia Vista Park, da es direkt auf unserem Weg liegt. Aber keine Chance, weit und breit nichts zu sehen.

Kurzer Pit-Stop beim Walmart, Cola ist aus.

N: "Ach dann könnte ich noch kurz Haarkur besorgen, die ist auch leer."

M (leicht panischer Blick): "Jetzt???"

N: "Das geht ganz schnell."

M: "Das heißt, da brauchst du jetzt keine Stunde für, oder?"

N: "Hast du Angst davor?"

M: "Ja."

N & M (synchron): "Aber nicht so viel, wie vor dem Frosch."

Wieder zurück, stellt M den Rucksack auf das Bett.

N: "Iiiihhh, nicht mit dem ganzen Sand dran."

M: "Das heißt hier doch schließlich "Sand"ibel..."

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Jeden Abend bekommen wir hier andere Wolken-Sonnenuntergangs-Kreationen präsentiert.

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Hm, und wer bist Du?

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N schaltet mal den Blitz an, damit ihr auch Ms Hemd bewundern könnt. Ein echter 2014 Import von Hilo Hattie.

Heute gibt es Resteessen. N bastelt aus geröstetem Knoblauch, Oregano, Zwiebeln, Tomaten, Ketchup, frischem Knoblauch, Parmesan und Staudensellerie eine ganz gute Nudelsoße.



10.11.17

Heute gibt es tatsächlich nur einen offiziellen Programmpunkt: das Auto von K wieder am Flughafen in Ft. Myers abgeben. M fährt uns hinterher und diskutiert eifrig mehrmals mit der lokalen Polizei, da er im absoluten Halteverbot wartet, um uns wieder einzusammeln. Aber auch das geht alles glatt und nach etwa knapp 2 h sind wir wieder am Haus.

Unseren letzten Tag genießen wir am Pool, nur unterbrochen von etwas Wäsche waschen, aufräumen und Koffer packen.

Und natürlich genießen wir einen letzten Sonnenuntergang mit Margaritas.



11.11.17

Ein letztes Frühstück mit Blick auf das Wasser und kurz nach 9 Uhr kommt auch schon eine Dame zur Hausübergabe. Glücklicherweise müssen wir heute ja noch nicht heim, denn für uns stehen ja noch zwei Tage Miami auf dem Plan. M verstaut das ganze Geraffel im Wagen und dann geht es ein letztes Mal für dieses Jahr über die Cape Coral Bridge über den Caloosahatchee nach Ft. Myers. Wie schön zu wissen, dass wir nächstes Jahr wieder herkommen.

M möchte gerne ein Trikot als Geschenk bei den Miami Dolphins besorgen und zum Hard Rock Cafe nach Hollywood soll es ja auch noch gehen. Daher nehmen wir für den Rückweg die Alligator Alley, die hiesige Ost-West-Autobahn um möglichst schnell an die Atlantikküste zu gelangen.

Gegen Mittag erreichen wir das Hard Rock Cafe im Casino in Hollywood. Eine willkommene Unterbrechung, nicht nur aus T-Shirt-Shopping-Sicht sondern auch aus biologischer. Danach geht es ähnlich weiter, zumindest theoretisch. Wir fahren direkt zum Hard Rock Stadium, aber leider kommen wir nicht auf den Parkplatz, heute ist Lokalduell und daher kann man erst zum Spiel auf das Gelände und der Shop macht entsprechend auch erst dann auf.

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Also das Spiel zu sehen, nur um irgendwas im Shop zu besorgen, finden wir etwas übertrieben. Wäre auch nicht möglich, denn heute ist Lokalduell, da gibt es vermutlich seit Ewigkeiten keine Karten mehr. Dann eben kein Fanartikel und weiterfahren nach Miami.

Wir fahren zu unserem Hotel für heute Nacht, dem Doral Inn & Suites am Flughafen, beziehen das Zimmer und fahren dann weiter nach Miami Beach, denn das kennt K ja noch nicht und wir waren auch zuletzt 2008 hier.

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So, jetzt sind wir von der Lincoln Road bis runter zur 5th Street und zurück geschlappt bzw. geflipflopt und entsprechend fußlahm, daher machen wir uns zurück auf en Weg zum Hotel.

Zum Abendessen hatte N ursprünglich mal das Longhorn Steakhouse in der Nähe rausgesucht aber das wäre uns jetzt doch zu weit zu laufen, daher geben wir Chevys, dem Mexikaner auf der anderen Straßenseite, eine Chance. Dem Pitcher House Margarita ebenfalls aber weder die Margarita noch die Aussicht ist mit denen der letzten zwei Wochen zu vergleichen befinden wir alle. Aber zumindest eine letzte Margarita hatten wir dann ja doch noch.

Doral Inn & Suites



12.11.17

Wir frühstücken im ziemlich lauten und überfüllten Frühstücksraum. Nicht schön, daher schnell alles zusammenpacken, Koffer an der Rezeption deponieren und schon sind wir unterwegs Richtung Downtown.

Es ist ziemlich miesliches Wetter: warm, feucht und regnerisch. Key Biscayne und der Bill Baggs State Park klingen daher nicht ganz soooo toll und die Aussicht darauf, vor dem Abflug heute Abend nicht mehr duschen zu können, lässt Sand und Strand auch nicht ganz so verführerisch klingen. Daher geht es heute bevorzugt in klimatisierte Räumlichkeiten.

Vor ziemlich genau 10 Jahren waren N & M im Historical Museum of Southern Florida am Government Center. Heute heißt es History Miami Museum und Cultural Center. Ist aber immer noch das gleiche Museum in der 101 West Flagler Street. Wir parken in der Miami-Dade Cultural Center Garage, 50 NW 2nd Avenue, die einen direkten Übergang zum Cultural Center hat und wenn man das Parkticket im Museum entwerten lässt, auch vergünstigtes Parken erlaubt.

 

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Miami war offenbar nicht immer so populär wie heute.

Wir sind bestimmt 4 Stunden hier, daraus lässt sich schließen: Lohnt sich auf jeden Fall immer noch. Wir fahren zurück ins Hotel, säubern uns mehr oder weniger gut so ohne Dusche und werfen uns in die November-in-Deutschland-tauglichen-Klamotten. Gibt Schöneres.

Auto abgeben läuft auch wie geschmiert, N fragt noch mal wegen der Toll-Gebühren nach und der Hertz Mitarbeiter meint "Kein Ding, wenn wir einen eigenen Sunpass haben, geht das alles seine richtigen Wege". Und er soll Recht behalten, wir bekommen keine Abrechnung von Hertz, sondern alles bis auf eine Brückenquerung, die wir offenbar unsichtbar absolviert haben, tauchen in der Sunpass-Abrechnung auf.

Beim Rückflug bleibt der Platz rechts von N frei, spannend, war der im System doch als blockiert angezeigt, aber vielleicht hat da noch wer umgebucht? Der Herr am Ende der 4er-Reihe fragt nach dem Preis für ein Upgrade und da ihm das, was ihm die Stewardess anbietet, offenbar preislich für ihn passt, wechselt er in die Business und N kann sich mehr oder weniger ausstrecken, soweit das mit einer nicht hochklappbaren Armlehne dazwischen halt so geht. Zumindest ist etwas Schlaf drin.



13.11.17

Um die Mittagszeit landen wir in Köln, dann shutteln zum Auto, heimfahren, K absetzen und wir sind wieder daheim.

Klassischerweise hat N wieder einen Heißhunger auf Currywurst mit Pommes. M ist so nett und fährt nochmals los.

Fazit:

Wäre der doppelte Flugpreis nicht nötig geworden, wäre der Preis für diesen Urlaub mit dem von letztem Jahr vergleichbar gewesen... so war es der teuerste Florida Urlaub, den wir bisher hatten.

M: "Dinge passieren."

Genau!

...und wir lassen uns unseren Urlaub in Florida nicht vermiesen, auch wenn sich Irma, Air Berlin und Co. echt Mühe gegeben haben.

Deshalb fliegen wir nächstes Jahr wieder... Haus ist gebucht, Flug suchen wir noch...

 


 

Kostenaufstellung 16 Nächte $
 27.-28.10.17  Hampton Inn Miami Airport East, 3449 NW 42nd Ave., Miami, Florida,   33142 161,00 142,53
 28.10.-11.11.17  Villa Sea Shell, Cape Coral   2363,00
 11.-12.11.17  Doral Inn & Suites Miami Airport West, 1212 NW 82nd Ave, Miami, FL 33126   inkl Click/Mix
 Durchschnitt / Nacht     156,60
 Eintritt / Parken  inkl. Brückenzoll 66,99 58,85
 Flug  Düsseldorf-Miami-Düsseldorf mit Air Berlin für 2 Personen, XL-Sitze für 2 Pers.   1419,66
 Flug 2  Köln-Miami-Köln für 2 Personen, XL-Sitze für 2 Pers. über Expedia Click&Mix   1300,00
 Auto  16 Tage FCAR über ADAC bei Hertz   472,00
 Auto  Benzin 80,73 68,62
 Auto  Parken Köln   62,00
 Miles bzw. km      
 Kosten/Mile bzw. km      
 Verpflegung  Supermarkt, Restaurants incl. Tip 820,79 719,97
 Strom/Gas     133,14
 Summe  für 2 Personen und 2 Bären   6739,77

 

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