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Di., 22.4.14

Hurra! Blauer Himmel, es gibt ihn doch, auch hier auf Hawaii!

Allerdings fegt immer noch ein starker Wind um unser Hotel. Planadaption, solange die Wetterkarte noch ein Loch in den Wolken zeigt, auf an die Ostküste.

Viertel vor Neun sind wir am Diamond Head und schon jetzt ist der Parkplatz voll. Der Tipp aus vielen Reiseberichten ganz früh morgens hier zu sein, scheint berechtigt zu sein. Glücklicherweise herrscht ein reges Kommen und Gehen, daher müssen wir nicht allzu lange auf eine Lücke warten. Zudem ist hier ein Einweiser zu Gange, der alles regelt. Mit dem Wind in den letzten Tagen fühlte es sich nie so warm an, wie es tatsächlich war, hier im Krater ist es recht windgeschützt und N & M kommen schnell ins Schwitzen, auch wenn der Weg nach oben zuerst nur langsam ansteigt.

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Da oben geht es jetzt rauf.

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Red Crested oder Brazilian Cardinal, Graukardinal (Paroaria coronata), wir lernen hier, dass die Exemplare mit einem braunroten Kopf Jungtiere sind. Leider haben wir keinen der Jungvögel aufs Bild bannen können.

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Zwischenstopp zum Verschnaufen

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Auf der steilen Treppe gegen Ende des Aufstiegs kommt N dann etwas ins Schnaufen, aber der Ehrgeiz ist da und wir schaffen es alle bis nach oben, insgesamt sind es 284 Stufen, M hat gezählt. Hier oben pfeift der Wind schon arg und Sunny und ich verkriechen uns zur Sicherheit etwas tiefer in den Rucksack, um nicht weggeweht zu werden. Die Aussicht ist schon ziemlich beeindruckend und das Wasser hat eine umwerfende Färbung.

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Diamond Head Lighthouse

Theoretisch ist der obere Teil des Aufstiegs eine One Way Geschichte, aber nicht jeder liest das Infomaterial und beschildert ist es vor Ort auch nicht entsprechend, also kommen einem auf dem schmalen Weg und den Treppen ständig Leute entgegen.

Das Ganze scheint sich zudem zu einer primär asiatischen Völkerwanderung zu entwickeln und als wir uns wieder auf den Rückweg machen, hat die Menschendichte noch mal deutlich zugenommen.

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Hier oben treffen wir auf ein deutsches Paar, das N anspricht und um ein Photo bittet und dann sichtlich peinlich berührt ist, als N auf Deutsch antwortet. Leute gibt's.

Weiter geht es die Küste entlang, das Navi hat zwar eine andere Vorstellung von unserer Route als wir, aber sie wird mit 4:1 überstimmt. Die Hanauma Bay hat heute, dienstags, geschlossen, Ruhetag für die Fische.

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Halona Blowhole

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Blick auf Koko Head Park

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Wir fahren die Ostküste entlang über die 83 bis an die Nordküste zum Sunset Beach. Hier wollten wir uns eigentlich ein wenig dem hawaiianischen Strandleben widmen, aber pünktlich mit unserer Ankunft fängt es wieder an zu regnen. Klasse. Wir fahren weiter und erreichen gegen 14 Uhr Haleiwa. Dort gibt es butter garlic shrimp bei Macky's, einem Tipp, den N im Netz gefunden hatte. Ein sehr guter Tipp können wir nach einer Weile bestätigen, sehr yummy. Pünktlich zu unserer Mittagspause kommt dann netterweise auch die Sonne raus.

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Hm, jetzt eine Margarita? Also nächster Halt der ortsansässige Mexikaner, eine Erdbeer-Margarita für N später machen wir uns auf zum Nachtisch: Ananas-Eis auf der Dole Plantation. Die Plantage ist allerdings maximale Touri-Bespassung statt working plantation, das Eis ist aber 1A. Wir fahren weiter zum Pu'u 'Ualaka'a State Wayside Park. Die Aussicht hier gefällt N fast noch besser als die vom Diamond Head. Der Riesenvorteil ist auf jeden Fall, man kann bis oben rauf fahren und es sind keine anderen Menschen hier.

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Blick auf Waikiki und den Diamond Head

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Blick auf Downtown Honolulu

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Von hier fahren wir zurück zum Hotel, geben den Wagen ab und laufen wieder zum Yard House, denn da hatte es M gestern besonders gut gefallen und er hofft, auf einem der vielen Bildschirme etwas von der Championsleague sehen zu können. Recht hat er, das heutige Spiel wird als Wiederholung gezeigt und wir trinken das ein oder andere Fire Rock bzw. Big Wave, bis alle Spielminuten absolviert sind. Da wir vorhin schon die Shrimps gegessen haben, teilen wir uns eine Vorspeise, Chicken Strips mit fries. Puh, ganz schön viel, wenn man diese Menge an Vorspeise gegessen hat, schafft man vermutlich kein Hauptgericht mehr.

Coconut Waikiki Hotel, 29 °C, 119 Meilen