5.11.11 Samstag (10 mi)

Heute ist Nichts-Tun-Tag angesagt, lange ausschlafen war geplant, doch um halb 5 wieder der Rasensprenger und gleiche "Fenster schließ Aktion" wie Donnerstag mit Ergebnis: wach! Dösend retten wir uns eine Weile, ich fang irgendwann an Bericht zu tippen, wo ich ja schon mal wach bin. Um halb Zehn beschließt N, es sei Zeit fürs Frühstück.

Irgendwann schaut M auf die Uhr, huch Eile, daheim ist Bundesliga. Mit dem Rechner verlagert er sich an den Pool und hört Internetradio. Technik ist schon was Feines. N macht erst mal die Küche sauber bevor sie sich mit einem altmodischen echten Buch auch an der Pool legt, wir machen derweil ein wenig Unsinn im Pool.

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Am späten Nachmittag hat N nicht nur den Mörder dingfest gemacht, sondern es ziehen auch Wolken auf und wir deuten das als einen Hinweis, uns unter die Dusche und dann zum Einkaufen zu bewegen. Heute gibt es Steak, klassisch mit Pommes frites und Salat.

Morgen soll es früh los gehen, um ein paar Minuten länger Schlafen zu können, deckt M schon mal abends den Tisch und legt alles bereit, was nicht verderblich ist. Hier geht das ja, daheim wäre alles in Sekunden den "Miese"katzen zum Opfer gefallen.

 

6.11.11 Sonntag (263 mi)

Eishockey!

Wir haben Karten für das heutige Spiel im Bank Atlantic Center in Sunrise,  das liegt irgendwo zwischen Ft. Lauderdale und Miami und praktischerweise liegt die Arena direkt gegenüber der Sawgrass Mills, angeblich die sechstgrößte shopping mall in den USA.

Diesen glücklichen Zufall wollen wir nutzen und deshalb fahren wir früh los um halb neun, hier spielt uns das Ende der Sommerzeit, was hier letzte Nacht war, in die Hände, da fühlt sich das Aufstehen um 7 nicht so schlimm an.

Wir fahren zum ersten Mal die Alligator Alley entlang, bisher haben wir immer den Tamiami Trail genommen, dauert länger und man sieht mehr. Vor allem Getier, aber M erspäht auch auf der I75 einen Alligator, unfair, wir haben nichts gesehen. 

Kurz vor 11 Uhr sind wir da und machen uns daran, erst mal die Eintrittskarten abzuholen, die N im Internet bestellt hatte, hm, wo ist denn einen Einfahrt, die offen ist? Wir finden auch das und irgendwann auch ein geöffnetes will call window, haben schon an uns gezweifelt, aber da uns andere mit Kartenumschlägen und zufriedenen Mienen entgegenkamen, mußte irgendwo eines sein. Zu unserer Verteidigung, es war aber auch schwer zu erkennen, welches offen und welches geschlossen war.

So, die haben wir jetzt erstmal sicher und so gehen wir zum nächsten Punkt über: Shoppen. Wir starten bei den Colonnades und N bekommt neue Badekleidung bei Tommy Bahama, wir finden im Hauptgebäude auch noch das fehlende Oberteil für den Schlafanzug für N und eine neue Sonnenbrille und Hose für M. Allerdings macht das Einkaufen im Hauptgebäude keinen richtigen Spass, laut, voll und schlechte Luft, da gefallen uns die offenen Outletcenter deutlich besser. Also müssen wir unbedingt noch "bei uns" ins Miromar Outlet.

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Wir lernen neue Freunde kennen, wie den Shopagator.

Wir sind ja in kurzen Hosen hier und N & M befürcheten, dass dies etwas frisch ist beim Eishockey, deshalb verschwinden sie gegen halb 4 in den respektiven restrooms und kommen umgezogen heraus. Gut wenn man alles dabei hat. Schön, es ist noch recht leer auf dem Parkplatz der Arena, N meint im Scherz, da könnten wir ja auch ganz weit weg parken, "Machen wir doch, oder?" fragt M und meint es ernst, damit wir nachher gut wegkommen, denn schließlich haben wir nach dem Spiel noch 2 Stunden Fahrt vor uns. Auch gut, wir fragen uns durch, von welcher Ausfahrt (es ist #2) man am besten auf die I75 kommt und stellen den Wagen dann dort ab.

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Gut dass N & M lange Hosen und Jacken anhaben, hier drinnen ist es wie in einer Kühltruhe. Zuerst sieht es nach einem klaren Sieg der Panthers aus, im 1. Drittel steht es 3:0, aber dann erreichen die Tampa Bay Lightning im letzten Drittel noch das 3:3 und auch in der overtime fällt keine Entscheidung, also penalty, das hatten die Panthers diese Woche gegen Chicago schon mal ohne Erfolg und auch jetzt... wieder Pech. "Wenn jedes Spiel so endet, hätte ich an deren Stelle aber keine Lust mehr", meint N.

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Ach, N heißt jetzt übrigens Ed Northrop und M Eileen Northrop, zumindest steht das an unseren Sitzen, vermutlich Dauerkarten, die für dieses Spiel freigegeben wurden?

Die Rückfahrt zieht auch ganz schön hin, geht ja auch nur geradeaus und im Dunkeln ist das nicht so spannend, gegen Viertel nach Zehn sind wir zurück, essen noch schnell das Chili, stellen fix noch die Mülltonnen raus und gehen dann zu Bett.

 

7.11.11 Montag (5 mi)

Eigentlich... ja eigentlich wollten wir heute ne Runde paddeln in der Tarpon Bay, aber wie das mit Plänen so ist... Nach dem langen Tag gestern sind wir nicht so recht motiviert schon wieder loszuziehen, außerdem ist es warm und wir wissen wie man da auf so einem Paddelboot schwitzen kann, nein danke. Für Freitag sind nur 22°C angesagt, das klingt doch für Paddeln viel angenehmer.

Wir werden mal wieder den Rat von Winnie the Pooh beherzigen und das Nichtstun würdigen. Zum Frühstück backt N die 4 restlichen Knack und Back Buttermilchbrötchen vom letzten Steak Grillen auf, mhm, das duftet schon gut, so kann der Tag gerne anfangen.

Mit Internetradio Rockantenne, nem guten Krimi, ein paar Salt and Pepper Chips und einer eiskalten Cola richten wir uns am Pool ein. Ab und zu ziehen ein paar Wolken durch, aber das kann uns nicht verschrecken. Nachmittags spielen N & M noch ein paar Runden Rummikub, irgendwie gelingt N der große Coup vom ersten Abend nicht mehr, wieder nur 1 von 4 Spielen gewonnen.

Am frühen Abend fahren wir zu publix, Lachsteaks für den heutigen Grillabend und Rindfleisch für die morgigen Fajitas besorgen, das Fleisch dafür muß nämlich 12h marinieren. Wir kommen um halb Sieben wieder aus dem Laden und es ist dunkel, ruck zuck geht das hier.

Meine Bären, die Teil-Fische auf dem Grill verbreiten aber ordentlich Rauch, N muß den Grill weiter nach vorn ziehen und sogar den Ventilator auf der Terasse anwerfen. N macht Ofenkartoffeln mit Olivenöl und Rosmarin, hier gibt es nämlich auch die violetten Kartoffeln, die angeblich gesünder sind als unsere hellen daheim. Allerdings versenkt sie die erst mal im Ofen, da ihr das Blech beim Reinstellen nach vorn kippt. Warum sie denn so was mache, will M wissen, während er mit ihr die Kartoffeln wieder aus dem Ofen klaubt. Haha, tolle Frage, weil sie es kann.... und morgen früh nicht nur den Grill, sondern auch den Ofen gerne saubermachen will. Eine neue Packung Ako Pads, bzw. soap pads, wie die hier heißen, hat sie vor ein paar Tagen schon gekauft, dafür ist der Grill jetzt auch sauberer als bei unserer Ankunft meint M..

Jetzt nach dem Essen noch mal Spielen? Nö, zu müde, wir gehen ins Bett.

 

8.11.11 Dienstag (47 mi)

Wir haben gestern gar nicht festgelegt, was wir heute machen wollen... nach etwas hin und her, fällt die Wahl auf Miromar Outlet. Nach dem Frühstück ziehen wir los und N muß dazu M fast vom Massagestuhl loseisen, das ist hier nämlich sein Lieblingsplatz.

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Jetzt sind wir mal dran!

Vor uns biegt ein Wagen auf das Gelände des Outlet Centers, bei dem blinkt nicht nur der Blinker, sondern das Nummernschild gleich mit... auch hübsch. Manche Dinge braucht man einfach nicht...

Hilfiger, Eddie Bauer, GAP, Shoe Rack (N nennt jetzt noch ein Paar FlipFlops von Margaritaville für  etwa 12€ ihr eigen), Sacks 5th Ave, Nike, einem Kosmetikladen (Clinique ist hier günstiger als im DutyFree) und allen Küchengeräteläden statten wir einen Besuch ab. Manchmal werden wir fündig, manchmal nicht. 

In einem der Küchenläden entdecken N & M "Gummy Bears", naja, fast richtig geschrieben. Auch wenn die hier die Geschmacksrichtung Honig Senf oder so ähnlich haben, bäh. Wir verlassen den Laden als stolze Besitzer eines Meßlöffel Sets von Kitchen Aid a) passt das im Rotton zu unserem Mixer von Kitchen Aid daheim und b) können wir so auch die Steakmarinade daheim machen (solange die browning sauce und der liquid smoke Vorrat reichen). Einen Meßbecher mit Cup Einteilung haben wir ja auch schon vor Jahren zuhause bekommen, aber die tablespoon und teaspoon Maße mit ihren Untereinheiten haben wir noch nirgends gesehen außer hier und wer kann schon 1/4 tablespoon korrekt aus der freien Hand abmessen, vor allem mit flüssigen Zutaten... wir nicht.

Heute ist wunderbares Wetter 28°C, kaum Wolken, perfekt für den pool. Hätten wir das gewußt, hätten wir das Programm von gestern mit heute getauscht. Tja, egal. Wir stellen fest, das es hier viel angenehmer ist als in den Sawgrass Mills, deutlich leerer und viel leiser, mal abgesehen von der ansprechenderen Architektur. Gegen 17 Uhr haben wir unsere Einkaufsliste bis auf schwarze Socken abgearbeitet (hier gibt es offenbar nur gemusterte Socken???) und fahren heim.

Heute gibt es 10 selbstgemachte Fajitas und auch wenn es nur kleine sind ist das ne Menge, N isst 3 und M 7 Stück. M hat danach noch Hunger und isst kalte HotDog Würstchen mit Senf aus dem Kühlschrank. N beschränkt sich da auf Coffee Ice Cream von Haägen Dazs. Letzte Woche hatten wir Pfefferminzeis von Klondike, das war auch seeeeehr lecker (yummy, yummy) und eher aus Zufall bei uns gelandet. Eigentlich waren N & M auf der Suche nach Eskimo Pie, der angeblich alle Probleme löst, laut einem Film ("Post-Grad"), den sie vor ein paar Wochen gesehen haben. Das könnten wir gerade gut gebrauchen... dummerweise gab es das Eis nirgends, also müssen wir unsere Probleme wohl weiter selber lösen. 

M meint die Panthers verlieren wieder im penalty, hm? Wie kann das sein, das Spiel hat doch gerade erst angefangen wundert sich N. "Na, sie sind mit 1:0 in Führung gegangen wie Sonntag", meint M. Kleiner Hellseher, oder was? Wie sich herausstellt eher nicht, die Panthers gewinnen 5:1 gegen die Toronto Maple Leafs in Toronto. "Schade, dass diese Spielpaarung nicht letzen Sonntag war", meint M, "dann hätte ich mein "Beat the Leafs" Schild vom Spiel in Dallas mitgenommen"... und ich kann euch sagen, das meint er ernst.

 

9.11.11 Mittwoch (125 mi)

Während wir beim Frühstück sitzen kommen die Gärtner (waren die letzte Woche nicht am Dienstag da?) und verbreiten einen Höllenlärm, siehst du M, da hättest du nicht mehr schlafen können, M wollte nämlich noch nicht um 8 aufstehen. Wir springen noch kurz zum Walmart Neighborhood Market, um Alufolie zum Auslegen des Grills zu besorgen und die Frühstücksvorräte aufzufüllen. Als wir losfahren kommt auch noch der Herr vom poolservice... wie im Taubenschlag hier, wir machen uns deshalb mal lieber aus dem Staub.

Heute wollen wir nach Casey Key zum Nokomis Beach, den haben wir letztes Mal nur kurz in Augenschein genommen und beschlossen nochmal her zu kommen, das wollen wir heute tun. Zuerst aber wieder ein Stop bei Bentley´s Homemade Icecream. Das Espressoeis ist extrem lecker sagt N, M meint Banane sei auch sehr gut, das wollen wir gleich überprüfen.

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Während wir hier so vor der Tür sitzen und löffeln, kommt der sichtlich peinlich berührte Besitzer heraus und gibt M Geld zurück. Die Dame, die uns bedient hatte, sei neu und kenne die Preise offenbar nicht ganz so gut. Zudem bekommen wir als Entschuldigung einen Gutschein, hm, den werden wir mit heimnehmen, vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen, dass wir doch noch einmal herkommen? Die Dame kommt auch nochmal heraus und entschuldigt sich.

Nokomis Beach ist echt prima, kostenlos ausreichend Parkplätze, Toiletten, Duschen und vor allem nicht überfüllt.

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Stühle und Schirm, haben wir in der Garage gefunden, wie praktisch, wir brauchen mal nicht zu kaufen und hinterher zu verschenken. Es ist aber auch windig, meine Bären, den Schirm machen wir gar nicht erst auf, denn auch in der Sonne ist es beileibe nicht heiß Dank des Windes. Die Möwen haben eine eigene Technik, sie haben sich alle mit Schnabel in Richtung Wind ausgerichtet, dennoch haben sie recht zerzauste Frisuren findet N. Trotz des Windes weht die grüne Flagge auf dem lifesaver Turm, N erzählt uns eine blaue Flagge wäre dagegen blöd, denn die bedeutet "dangerous marine life".

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Gegen 5 wird uns frisch, denn der Wind scheint noch zugelegt zu haben, Mittwochs ist hier am Strand drumcircle zum Sonnenuntergang, allerdings wollen wir nicht warten, bis mehr als der eine Trommler, der sich bisher eingefunden hat, hier erscheinen, einfach zu kalt. Sogar der Trommler sitzt nicht direkt am Strand, sondern am Strandpavillion beim Parkplatz. 

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Ich hab N mal gebeten, ein Bild von unserem Auto zu machen, das fehlte nämlich noch. Drummer hin oder her, wir fahren zurück und sehen noch einen schönen Sonnenuntergang mit aufgehendem Vollmond beim Überqueren des Peace River. Zu Essen gibt es den Rest des eingefrorenen Chilis mit frisch aufgebackenem Knoblauchbrot.

M schaut jetzt "Harry Potter and the Sorcerer`s Stone" und stellt fest, dass die hiesige Version Szenen enthält, die es bei uns nicht gibt, natürlich sitzt er dabei wieder auf dem Massagesessel. Wir testen derweil bei einem Glas Fetzer Chardonnay eine neue Sorte Käse Chips (schöne Kombination!), die wir dieses Jahr hier kennen gelernt haben: Cheetos Crunchy.

 

10.11.11 Donnerstag (4 mi)

Na prima, wieder der Rasensprenger, diesmal halb 4, man kann sich auch auf nichts verlassen. N schafft es bis halb 8 nochmal einzuschlafen, dann ist sie wach, Hm, prima Gelegenheit den Massagesessel zu nutzen, M schläft ja noch. Gute 30min läßt sie sich den Nacken massieren, dann fangen die Finger schon an zu kribbeln, das reicht wohl.

Nach dem üblichen Frühstück mit Kaffee, O-saft, pancakes und Toast genießen wir heute noch ein letztes Mal die Terasse und den Pool. Nur ein paar Schönwetterwolken und 25°C im Schatten, wie gemacht für einen lazy day. M geht heute sogar ganz ins Wasser, nicht nur mit den Beinen, N war heute früh schon mal kurz eingetaucht. Wir sind da ja etwas wasserscheu, es dauert einfach immer so lange bis das Fell wieder trocken ist.

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Nachmittags Kaffee und Käsekuchen, den können sie hier eindeutig besser als bei uns, lecker. Einer unserer Nachbarn auf der anderen Seeseite macht einen Heidenlärm, ich glaub die schneiden den ganzen Rasen mit einem Rasentrimmer, den unsereins wohl nur für die Kanten nutzen würde.

M sucht den ganzen Tag nach Eintrittskarten für das Championsleague Spiel im Netz, wird aber nicht so richtig fündig. Irgendwann gegen 17 Uhr scheint er Erfolg zu haben, na da sind wir aber mal gespannt, ob das klappt. Jetzt will er auch gleich los zum Einkaufen... ganz langsam, erst mal duschen und die Sonnenmilch abwaschen, dann Einkaufen. Wir besorgen Salat, Steak, die gefrorenen mashed potatoes, die von N mit etwas garlic salt und liquid smoke aufgepeppt werden und ein paar Shrimps, die genau wie das Steak auch in Barbequesauce mariniert werden.

Kleine Anekdote: M & N versuchen auf dem Parkplatz in das falsche blaue Auto einzusteigen... N fragt sich schon, warum plötzlich ein smartphone auf der Mittelkonsole liegt und M wundert sich, warum der Kofferraum nicht aufgeht. Und dann ist das Ganze auch noch ein Honda oder Hyundai und gar kein Toyota, geht gar nicht! Wenn das der Mann von gestern mitbekommen hätte, der N & M unvermittelt auf dem Walmart Parkplatz ansprach und wissen wollte, was wir von unserem Toyota halten würden. Er habe bisher immer Dodge und Chevy Pick Ups gehabt, aber die seien nichts im Vergleich zu seinem jetzigen Toyota Pickup, den würde er behalten. Sprachs und zog von dannen.

Nach dem Essen gewinnt N doch tatsächlich 3 von 4 Partien, na so was. Anschließend gibt es noch etwas "Harry Potter and the Chamber of Secrets" und auch hier gibt es Szenen, die bei uns fehlen.

 

11.11.11 Freitag (75 mi)

Also eigentlich... wollten wir heute Paddeln in den Mangroven der Tarpon Bay auf Sanibel, aber irgendwie soll es dieses Jahr wohl nicht sein, es ist verdammt windig, wellig und zudem Ebbe, obwohl das hätten wir vorhersehen können. Keine Chance, die Mangroven per Kayak zu erreichen. N fragt zur Sicherheit noch mal nach aber auch die Dame bei den rentals meint "won´t work today", nicht schlimm a) kennen wir die Strecke schon und b) ist es hier außerdem schnatterkalt so um die 15°C. 

Wir fahren ein wenig über die Inseln, bummeln durch die Läden und sehen einige Egrets und Delphine, die allerdings hat N nicht aufs Bild bekommen.

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Ganz schön undurchdringlich die Mangroven.

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Gegen 14 Uhr sind wir wieder zurück und setzen uns noch 2 Stündchen an den Pool bevor Jens zur Hausabnahme kommt. Eine Runde Rummikub spielen wir noch draußen, dann gehen wir aber rein, da es zu kühl wird. Morgen sollen wieder 24 °C sein, N&M werden diesmal wohl direkt die langen Hosen anziehen, das ist ja ok bei den Temperaturen.

Heute abend gibt es Koffer packen, Pizza, "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" und einen Endstand von 14 zu 25 gewonnenen Partien für M.

 

12.11.11 Samstag (35 mi)

Kurz vor 10 verlassen wir das Haus und machen noch einen letzten Stop beim Walmart um die Ecke, da N den Labello schon im Koffer vergraben hat und nicht motiviert ist, den noch mal zu öffnen, also muß Blistex Ersatz her. Ein $5 Stop an der Shell ist auch noch nötig, sonst müßten wir den Wagen nachher zum Flughafen schieben.

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Tschüß Haus!

Für heute steht noch das Southwest Florida Museum of History in Downtown Ft. Myers auf dem Programm. Das ist im alten Bahnhof untergebracht und nennt daher auch einen alten Pullmann Waggon sein eigen, so einen haben wir bisher noch nicht von innen gesehen. Ansonsten ist das Museum recht klein aber nett gemacht und die Audiotour ist im Eintritt mit drin. Trotz der überschaubaren Größe verbringen wir hier 2 Stunden und lernen mal wieder ein paar Dinge dazu. Kann nie schaden.

Die 100m Ladenstrasse in Ft Myers wollten wir uns schon 2009 ansehen und sind nicht dazu gekommen und auch heute bleiben wir erfolglos, aufgrund eines Events ist alles abgesperrt und wenn wir es recht verstehen, ist das Event eine Bootsausstellung. Da wir kein Boot kaufen wollen, wollen wir da auch nicht herumlaufen und wohlmöglich noch Eintritt zahlen. Daher reduzieren wir den Besuch auf eine Stippvisite auf dem kleinen Pier am Caloosahatchee River.

Was nun, wir haben noch ca 2h Zeit, bis wir den Wagen abgeben müssen, hier rumsitzen ist irgendwie auch doof, also machen wir uns auf zum Flughafen und bis wir alles erledigt haben, ist nur noch einen Stunde Zeit bis zum Boarding, da kann man noch ein letztes Sam Adams an der Bar trinken.

Im Flieger spielen wir 2 Runden Rummikub, ja das geht auch auf den kleinen Tischchen und der Steward offeriert N ein "super Getränk zu einem super Spiel", leider hilft das nicht, denn N verliert diese Runde. Zwischendurch verliert sie auch mal eine rote 9 und kann sie glücklicher- und kriechenderweise auf dem Boden wieder auffinden. "Hart erkämpft", meint M. Er meint auch, das wir schon mal mit diesem Steward geflogen sind, sagt es ihm aber erst nach der Landung in Düsseldorf. "Hätten Sie das doch eher gesagt", meint der, ja was wäre dann gewesen, vielleicht hätte N dann doch noch gewonnen?

Zum Abschluß noch die viel gepriesene Steakmarinade für 1,5 lb boneless sirloin steak:

1/2 teaspoon garlic salt
1/2 teaspoon seasoned salt
3 tablespoons Worchester sauce
2 tablespoons canola oil
1/2 tablespoon country style Djion mustard
2 teaspoons liquid smoke flavoring
1/2 teaspoon browning sauce

Das Steak mit der Gabel von beiden Seiten mehrfach einstechen und für 15 min marinieren, dann ab auf den Grill, 450 °F, je Seite 5 min.