28.10.11 Freitag Vorabend Check In

Rekord! Innerhalb von 10 min stehen N&M wieder am Parkautomaten, ist das fix oder was sonst. Dank der Kundenkarte konnte N auch 2 Koffer aufgeben, so kommt die treue Kühlbox auch mal wieder in den Genuß, die alte Heimat zu sehen.

 

29.10.11 Samstag Düsseldorf > Cape Coral, FL (40 mi)

Ich fühl mich aus dem verdienten Bärenschlaf gerissen, um halb Acht sitzen wir bereits im Wagen. Tschüß Miezies, macht bitte nicht allzuviel kaputt daheim.

Pünktlich um 10.20 Uhr bewegen wir uns, allerdings hat die Durchsage etwas von 10,5h Flugzeit gesagt, ich sag ja, man merkt die Plattentektonik, von wegen nur wenige Zentimeter im Jahr! Ich hab das Gefühl die Platte wandert im Kilometer Maßstab, wird immer länger der Flug. Vor 5 Jahren sind wir in 11h noch bis Los Angeles gekommen und jetzt in 10,5h nur bis Florida. ;-)

Die Stewardess findet M und mich wohl ganz nett, auf jeden Fall meint sie, Sunny und ich sähen ganz schön durstig aus, daher bekommen wir zum Mittagessen eine eigene Dose Bier, das nenne ich mal bärenorientierten Kundenservice.

Als wir über die Appalachen fliegen kann N die dunkelrote Laubfärbung wunderbar erkennnen, pünktich ab Florida nimmt die Bewölkung dann aber auch zu und beim Landen kann N Lovers Key und Ft Myers Beach zumindest durch Wolkenlücken sehen. Beim Aussteigen dann eher karibische Gefühle, schwülwarme Luft empfängt uns, puh. Die Dame am Hertz Schalter meint, dass sei erst seit heute so, Glück muß man haben, allerdings spendiert die Wettervorhersage vom weather channel ab Dienstag wieder kleine Sonnensymbole. We'll see.

Der Chevy Malibu, den wir zugewiesen bekommen, ist unserem Gepäckaufkommen nicht gewachsen, N düst wieder rein und versucht, was anderes aufzutreiben. M und wir gehen inzwischen zu den praktischen Übungen über und klären durch ausprobieren im Parkhaus mit mehreren Hertz Mitarbeitern, welches der für uns verfügbaren Modelle der Fullsize Klasse unsere 2 Koffer und die Reisetasche im Kofferraum verkraftet. Mit geeinten Kräften stopfen wir alles in einen blauen Toyota Camry, passt. Der sei auch für uns zu haben, meint die Dame. Hm, vielleicht hätten wir auch in dieser Testphase sorgfältiger auf die Farbwahl achten sollen? Vermutlich wollten die nur, dass wir endlich fündig werden, denn der Wagen hat ein never lost, was wir jetzt frei Haus dazu bekommen. Wozu bitte haben wir denn unser Navi mit?

Angeblich sollte in Florida Bezahlen an den Mautstellen nicht mehr in bar möglich sein, laut einiger Infos im Netz, diese Info scheint aber nicht bis hierher vorgedrungen zu sein, wir können ganz normal die Brückenmaut nach Cape Coral bezahlen. Allerdings $2 fürs Reinfahren, raus ist kostenfrei. Früher war es je Richtung $ 1, der Sinn der Änderung erschließt sich uns nicht, außer dass weniger Angestellte nötig sind für die Abfertigung. Hm, vielleicht bezieht sich das mit der "Nicht mehr Barzahlung" ja nur auf die Autobahnen? Wir werden es am 6.11. erfahren, wenn wir zum Eishockey an die Ostküste fahren.

Um halb Sechs sind wir am Haus, prima sieht alles aus wie in der Beschreibung. Leider erreichen wir niemanden bei der Hausverwaltung wegen der Übergabe, blöd, dann werden wir wohl erst morgen einen Termin machen können, hoffentlich liegt der dann nicht mitten im Tag, wir wollen doch N´s Geburtstag nícht wartend verbringen. N hinterläßt die Handynummer und wir fahren erst mal zum Walmart um die Ecke, um den Einkaufszettel abzuarbeiten, schließlich wollen wir doch morgen duschen und ordentlich frühstücken können. Nach Kochen ist uns jetzt aber nicht mehr und daher fällt die Wahl auf Outback. Dort stehen schon zig Autos, kein gutes Zeichen, wir probieren es dennoch. 10 min, ach das sitzen wir ja mit der linken Bärenhinterpfote ab. Gerade als wir es uns an der Bar gemütlich gemacht haben, um die Wartezeit sinnvoll zu verbringen, blinkt auch schon unser Piepser, der Tisch ist schon frei. Also schnell zahlen und umziehen. Auch in diesem Outback bekommen wir die Honigbutter zum Brot nur auf Nachfrage, merkwürdig? Ist das wieder so etwas was nur N mag und sonst keiner? Das üppige Mahl erzeugt bei uns schnell eine ordentliche Bettschwere und wir wollen nur noch dorthin. 

Gegen 22 Uhr fallen uns dann auch schon die Augen zu...

 

30.10.11 Sonntag Ausflug nach Naples (82 mi)

Hurra Geburtstag, Hurra Jetlag! So hat man wenigstens ganz viel von diesem Tag. N hat sich Frühstück von M gewünscht, mit Pfannkuchen! Allerdings hilft sie dann doch ein wenig mit den hiesigen Meßgrößen, damit die pancakes auch was werden. Bei der Hausverwaltung ist wieder nur der AB dran, N hinterläßt zur Sicherheit nochmal ihre Telefonnummer, schließlich wollen wir ja nicht am Geburtstag hier sitzen und warten. Was tun, es ist ziemlich bedeckt, warm, feucht aber kein Regen...hm? N entwirft einen Schlachtplan, an der Küste runter nach Naples, an der Einfahrt zum Lovers Key State Park nach Delphinen und Manatees Ausschau halten, Shoppen im Coastland Center, Minigolf in Ft. Myers und dann Abendessen. Micha hat marinated sirloin, garlic mashed potatoes und grilled vegetables auf die Speisekarte gesetzt. In Ft Myers Beach hängt ein Schild, ab Mittwoch sei hier die American SandSculpting Championship, so was haben wir noch nicht gesehen, das lassen wir uns bestimmt nicht entgehen. Wo wir schon bei Entgehen sind, es läßt sich kein Delphin und kein Manatee blicken, noch nicht mal ne Nasenspitze. Da haben wir ja am Haus mehr Animation, da springen ständig Fische aus dem Wasser, richtig große sogar. Micha richtet den Tieren aus, wir kämen nachher wieder und sie sollten sich bitte eine Lösung für dieses Problem überlegen. Am Bonita Springs Beach machen wir einen kurzen Stopp, hier haben wir nämlich in den vergangenen Urlauben noch nicht angehalten.

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Horseshoe crab = Pfeilschwanzkrebs

Im Coastland Center gibt es Geburtstagsflipflops und eine Geburtstagsjacke, schließlich war N ja gestern abend richtig kalt. Zurück... nein halt, hier ist direkt neben uns eine Cheesecake Factory, da soll der Kuchen echt lecker sein und was wäre ein Geburtstag ohne Kuchen. Wir nehmen Classic und Banana, aber nochmal halt, jetzt zum Minigolf und noch mal zu den Delphinen, das bekommt dem Kuchen in der Wärme bestimmt nicht so doll. Planänderung, zurück zum Haus, Geburtstagskaffee trinken. Als wir gemütlich den Kuchen genießen, fragen wir uns, ob die Delphine jetzt in Lovers Key ungeduldig mit den Flossen wackeln und sich über unsere Unzuverlässigkeit beklagen. 

Nächste Etappe Abendessen, also erstmal Einkaufen, wir bekommen alles was wir benötigen im publix und ich glaube unsere Reiseandenken bestehen diesmal aus angebrochenen Gewürzen und das obwohl N schon jede Menge mit her gebracht hat, aber manche Exoten wie browning sauce und liquid smoke gibt es bei uns wohl nicht. Gefrorenen Kartoffelbrei allerdings auch nicht.

Gemeinsam brutzeln N&M das Abendessen und genießen es dann bei einem Glas Chardonnay auf der Terrasse. Die Steakmarinade war so lecker, N wird das Rezept mit nach Hause nehmen, wir haben ja jetzt alle Zutaten.

Satt und zufrieden spielen wir jetzt Rummikub und was soll ich sagen N gewinnt 4x hintereinander, ein wenig beschleicht uns schon der Verdacht, M verliert absichtlich, allerdings wäre das so gar nicht seine Art. Rechtschaffen müde gehen wir früh zu Bett.

N hat heute einige Anrufe und E mails bekommen, von lieben Menschen, die auch in der Ferne an sie gedacht haben.

 

Montag 31.10.11 (4 mi)

Beim Frühstück versucht N nochmal die Verwaltung zu erreichen und endlich Erfolg, gegen 13 Uhr wird die Übergabe sein. Ok, jetzt ist es gegen 10 Uhr als wir vom Massagesessel kommen, hatte ich den eigentlich schon erwähnt? Gegen 16 Uhr kommt N´s Kollegin mit Familie zum Grillen, also beschließen wir, jetzt zu duschen und Einkaufen zu gehen, damit wir rechtzeitig um 13 Uhr wieder hier sind.

Voll beladen mit Steak, frischem Lachs und Geflügel sind wir pünktlich wieder da und N macht sich an die Vorbereitungen. Gegen 14 Uhr ist dann Hausübergabe und wir finden auch heraus, warum wir die Fernbedienung des Garagentors nicht finden können, die haben die Vormieter mitgenommen und ist aktuell auf dem Postweg hierher, vermutlich kommt sie pünktlich an unserem letzten Tag an.

Zu Sechst grillen wir dann ganz gemütlich, gönnen uns noch einen Käsekuchen vom publix als Nachtisch und verbringen einen netten Spätnachmittag. Tatsächlich klingeln abends auch Kinder an unsere Tür für "trick or treat", schließlich ist ja heute Halloween, nur gut, dass wir extra dafür auch einen Schwung Süßigkeiten besorgt haben. Kurz vor 21 Uhr, als wir gerade wieder allein sind, klingelt das Telefon, Jens von der Hausverwaltung fragt, ob wir gleich da sind, er könnte in ein paar Minuten vorbeikommen und die defekte Lampe an der Dunstabzugshaube austauschen, das ist prima Service!

Er fährt anschließend noch auf eine Halloween Party und wir gehen ins Bett.

 

Dienstag 1.11.11 (38 mi)

Die Sonne weckt uns! So soll Florida sein! Für den Rest unseres Urlaubs sind Sonne und 27 °C angesagt.

Nach unserem ausgiebigen Pfannkuchen und Toast Frühstück steht für heute Minigolf auf der Agenda. Letztes Mal waren wir beim Castle Golf, also gehen wir diesmal zu den Piraten. Minigolf ist hier deutlich teurer als bei uns allerdings sind die Anlagen auch viel netter und liebevoller gestaltet. Sehr schön hier die Bahn 16½, hier kann man mit einem Schlag entweder 1 Punkt vom Gesamtstand abziehen oder wenn man nicht trifft bekommt man 2 Strafpunkte obendrauf. N schafft es, M nicht, damit reduziert sich sein Vorsprung um 3 Punkte aus N´s Sicht, leider reicht das dennoch nicht und M gewinnt mit 2 Punkten Vorsprung. Knurr. Auf dem Rückweg stoppen wir noch kurz an den Tanger Outlets, damit N ihr Geburtstagsgeschenk mit einem Shirt und einem Schlafanzug vervollständigen kann.

Heute soll es selbstgemachtes Chili geben und morgen kubanisches Hühnchen, da dies 12 Stunden marinieren soll, müssen wir das auch gleich heute einkaufen, dummerweise hat N die Rezepte nur einmal durchgelesen und muß jetzt aus dem Kopf einkaufen, gar nicht so einfach, vor allem mit der Zeit im Nacken, da M gerne den Champions League Bericht live im Internetradio mitverfolgen will.

Als wir am Haus ankommen, fahren die Gärtner gerade ab, aha, also Dienstags ist Rasenmähen, da werden wir doch zusehen, dass wir nächsten Dienstag auch unterwegs sind. Hallo, warum läßt sich die Tür nicht öffnen, die Zahlenkombi wird nicht angenommen. Mist, ausgerechnet jetzt, wo wir mit Huhn und Hackfleisch vor der Tür stehen, M findet es allerdings schlimmer, dass gerade Anpfiff ist und er es nicht mitbekommt. N hat glücklicherweise die Nummer der Hausverwaltung und ihr Handy dabei, Rettung naht, Jens bringt den Schlüssel vorbei, nach einer knappen Dreiviertelstunde können wir wieder hinein.

Jetzt zeigt sich, dass N's Gedächtnis, was die Rezepte anging, nicht vollständig war. Rotwein und Tomatenmark für das Chili fehlen noch und statt der Zitronen hätten wir Limetten für die Geflügelmarinade gebraucht, egal das muß auch mit Zitronen gehen, die anderen Sachen müssen wohl notgedrungen noch her. Daher Premiere für N, sie fährt zum ersten Mal ganz allein Auto in den USA, sonst fährt immer M oder ist zumindest dabei gewesen, aber der ist gerade nicht vom Rechner zu trennen wegen des Fußballspiels. N schafft die irrsinnige Strecke von je 2mi hin und zurück ohne größere Probleme, sogar die Handbremse kriegt sie gelöst, ist wir früher beim Mercedes Automatik so ein kleines Extrapedal ganz links.

Nach all der Aufregung kann Sie jetzt in Ruhe das Essen kochen, während das Chili so eine Stunde vor sich herköchelt, spielen wir eine weitere Runde Rummikub, hm, allerdings gewinnt N heute nur eins von den 4 Spielen und am Ende herrscht Punktegleichstand.

Dsa Chili erwiest sich als verdammt scharf, gutes Rezept, sogar M nimmt mal keinen Tabasco dazu, N muß ihres allerdings mit Zucker etwas entschärfen im wahrsten Sinne. Die Menge ist allerdings etwas viel für uns 4, also frieren wir den Rest einfach ein, dann haben wir für den 6. oder 9.11. wenn wir spät heimkommen, direkt was zu Essen ohne groß Kochen zu müssen. 

 

Mittwoch 2.11.11 (0 mi)

Heute herrscht Tag der offenen Tür bei uns. Es ist draußen kühler als drinnen und so öffnet N morgens Terrassentür und Haustür, damit ein ordentlicher Durchzug entsteht, zudem verschwindet dann vielleicht auch der Zwiebelduft vom gestrigen Kochen, hofft sie. Aber auch im übertragenen Sinn ist heute offene Tür. Gegen 10 Uhr kommt der Klempner und repariert die Toilettenspülung, die immer mal ohne unser Zutun, selber den Tank gefüllt hat und gegen 11 Uhr gesellt sich noch der Poolservice hinzu. Dieser Herr entpuppt sich als Deutscher, der Klempner ist einer der wenigen, die tatsächlich in Cape Coral geboren wurden.

Eine Stunde dürfen wir jetzt nicht in den Pool, M liegt aber eh auf der Liege und liest und ich tippe Bericht, während N ein paar Photos vom Haus für euch macht.

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Ich hatte euch ja schon von den hüpfenden Fischen erzählt, bezeugter Rekord des Tages waren 8 Sprünge hintereinander. N hat versucht die Fische aufs Bild zu bannen, gar nicht so einfach, da man ja die nächste Hüpfposition nicht kennt. Das hier ist das Ergebnis:

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Aber es gibt hier auch anderes Getier, diese weißen Ibisse zum Beispiel auf Nachbars Dach.

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Wir vertrödeln den ganzen Tag am Pool, M schaut zwischendurch Champions League. Sonnen, Lesen, Eis essen, was man so macht bei lächerlich gutem Wetter, denn heute sind 28°C, es weht ein nettes Lüftchen, die Luftfeuchte ist auch nicht zu hoch, einfach perfekt. Nachmittags gibt es noch ein wenig vom Käsekuchen und Kaffee, was will Bär mehr?

Heute gibt es das marinierte kubanische Hühnchen, sehr interessant mit einen Sauce aus Orangen- und Zitronensaft, Zwiebeln und Öl. Nach dem Essen spielen wir noch 4 Spiele Rummikub und futtern dabei die geschenkten Chips der Hausverwaltung und einen Schwung sweets aus der Halloween Schüssel. N gewinnt wieder nur ein Spiel, also steht es insgesamt jetzt 6:6 Siege, Punktemäßig liegt N allerdings mit etwa 100 hinten, ein Spiel heute war ganz übel mit etwa 80 Minuspunkten.

Viertel vor Zehn klingelt das Haustelefon, wer kann das sein um die Zeit? Jens fragt, ob wir gleich da seien, die Fernbedienung für das Garagentor sei wieder da und er könnte sie in einer Viertelstunde vorbeibringen, anscheinend treffen wir uns jetzt täglich. N und wir gehen allerdings schon ins Bett, es läuft eine Folge CSI Vegas, die wir noch nicht kennen, ohne Petersen und ohne Fishburne sondern mit dem "biologischen Daddy" aus "3 Männer und ein Baby". M wartet allein und nimmt die Fernbedienung in Empfang.

 

3.11.11 Donnerstag (34 mi)

Was ist denn das? Um halb 5 Uhr schrecken wir aus dem Schlaf, Lärm vor dem Schlafzimmerfenster. Etwas verschlafen dauert es einen Moment bis wir die Quelle ausmachen, den Rasensprenger. M springt aus dem Bett und schließt die Fenster, der Wasserstrahl reicht nämlich bis ins Zimmer. Wir haben ja vor heute früh aufzustehen, da wir die Führung um halb Zehn im 6 Mile Slough mitmachen wollen, aber so früh?

Glücklicherweise können wir noch mal einschlafen und springen dann um halb 8 aus dem Bett, jetzt aber fix. Pünktlich um Viertel nach 9 Uhr sind wir da, die Tour ist kostenfrei, wenn man die Parkgebühr von $ 1 pro Stunde bezahlt hat. Wir sind nur eine kleine Gruppe von 5 Leuten und lassen uns anderthalb Stunden herumführen. Sehr nett, warum waren wir nicht schon 2009 hier...? Easy, im Juni ist die Führung nicht täglich, sondern nur Mittwochs, das haben wir einfach nicht hin bekommen.

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Wir stoppen anschließend noch im Calusa Nature Center, das sich aus unserer Sicht als nicht sehr lohnend erweist, das einzig Spannende war eine kleine schwarze Schlange, die wir auf dem Cypress Swamp Boardwalk gesehen haben, aber leider auch mit Hilfe des Internets nicht eindeutig identifizieren können. Wir vermuten aber es war eine Southern Ringneck. Also lieber was Sinnvolles tun, nämlich Einkaufen für die Roadhouse Burger, die es heute abend geben soll.

Mittlerweile ist es 15 Uhr und wir legen uns noch ein paar Stunden gemütlich an unseren Pool, M meint noch gestern, dass hier keine Boote vorbeifahren, während wir hier liegen sind es 6.

Gegen abend werfen wir die Burger auf den Grill und ich kann euch sagen: "Bär, sind die gut!"

Nach dem Essen verlagern wir uns von der Terasse nach drinnen für 4 weitere Partien Rummikub, N gewinnt wieder nur eine... so wird das nix.

 

4.11.11 Freitag (53 mi)

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Ein schöner Sonnenaufgang begrüßt uns heute morgen. M schaut Charmed, wie sonst immer im USA Urlaub (die Serie scheint hier seit Jahren in einer Endlosschleife gefangen zu sein) während ich Bericht schreibe und N mir hilft, da ich mit meinen Tatzen langsamer bin beim Tippen als sie, diktieren ist aber auch ganz nett.

Dummerweise ist es nach dem sonnigen Start heute früh bedeckt, zwischen die ganzen Sonnensymbole beim weather channel hat sich für heute vormittag eine Wolkenfront dazwischen geschummelt, so war das aber nicht abgesprochen! Jetzt als wir los wollen zum 2011 American SandSculpting Championship Festival fängt es auch noch an zu tropfen. Das geht ja gar nicht, also spielen wir schon mal jetzt 5 Runden Rummikub. Gegen 12 wird es von Norden etwas heller, da machen wir uns auf den Weg, ein wenig kommt die Sonne sogar heraus als wir in Ft. Myers Beach ankommen. Wir sind beeindruckt, was man so alles mit Sand anstellen kann, angeblich halten die Skulpturen sogar 2-3 Wochen.

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Wir treffen einen amerikanischen Reisebären, der auch eine eigene Website betreibt.

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In der Nähe unseres Parkplatzes treffen wir noch einen "dog at work".

Wo wir jetzt schon mal hier sind, wollen wir auch noch mal nach den Manatees und Delphinen in Lover's Key schauen.

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N und wir schauen angestrengt aufs Wasser als M "da" sagt. Direkt vor uns am Ufer sind 2 Manatees. Hm, Vielleicht waren wir am Sonntag nur zur falschen Zeit hier, jetzt ist es kurz nach 3, vielleicht sind das "Nachmittags Manatees"? Auf jeden Fall sind das die ersten Tiere, die wir als ganzes und nicht nur die Schnauzen und von so nah in freier Wildbahn sehen, Premiere.

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Noch was, was wir nicht kennen kommt als nächstes dran, der Strand und Pier von Cape Coral. Nicht riesig aber nett.

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Hm, wir haben ja noch 4 Burger Buns, kleinere Pakete als mit 8 Stück kennen die hier offenbar nicht, alles immer in großen Größen, bis auf Küchenkrepp! Das gibt es hier auch als einzelne Rolle zu kaufen, hat N daheim noch nie gesehen. Zurück zu den Burgern, wir entscheiden heute noch eine Runde einzulegen und besorgen neue beef patties bei Sweetbays auf dem Weg nach Hause und was soll ich sagen, wieder zum Pfotenschlecken...