Montag 12.5.08 Waynesboro, VA → Roanoke, VA (175 mi)

Der Wettermann im Fernsehen sagt es sei "March in May" und normalerweise etwa 20°C wärmer, ach, wär uns nicht aufgefallen. Ihr seht, wir "durften" heute mal wieder den weather channel sehen. Micha meint ja immer, dass es den Kanal in Deutschland nicht mehr gibt, weil nur Nico den gesehen hat, aber das erwähnte ich vor in paar Jahren schon mal, glaube ich? Können Bären auch Alzheimer bekommen? Bin ich mit 4 Jahren eigentlich schon in alter Bär? Ich glaub nicht.

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Zurück zum Wetter, als ich vorhin auf die Außentemperaturanzeige im Auto geschaut habe, hab ich gedacht ich brauch ne Brille und bin noch in Stück näher herangegangen, weil ich meinen Augen nicht traute: 3°C stand da!

Nico meint gerade, dass sie heute nicht vorhat, das Auto zu verlassen, bin ich froh, dass ich Fell habe. Wir sind heute ja schon froh, dass es trocken ist und wir ganz gute Sicht haben, auch wenn wir an den Overlooks des Blue Ridge Parkways die Aussichten lieber vom warmen Auto aus genießen.

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An der Rockfish Gap geht es auf den Blue Ridge Parkway. Hier traut sich auch Nico ganz kurz aus dem Wagen.

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Bei  dem Photo mit dem "dogwood" dem Staatsbaum von Virginia, fliegt Sunny fast davon, so ein eisiger Wind weht hier. Ihr seht, nur wir müssen aussteigen, wir hätten ja Fell heißt es... hätte ich doch vorhin besser meine große Bärenschnauze gehalten.

Jetzt steht Lexington auf dem Programm, hier abseits der Berge ist es erheblich wärmer, wir picknicken dennoch im Auto und machen die Türen auf. Lexington ist so alt und niedlich, dass Nico sogar beim Friseur durchs Fenster schaut, um nachzusehen, ob es hier überhaupt schon fließendes Wasser gibt, schließlich sind die Häuser hier 200 Jahre alt, das ist für die USA echt antik.

Wir kommen in den Genuss einer privaten Führung im Stonewall Jackson House und auch in der Lee Chapel, wo Robert E. Lee begraben ist. Wir spazieren etwas über den Uni Campus und das Gelände des Virginia Military Institutes, das Grab von Jackson schenken wir uns, dafür sehen wir das des Pferdes von General Lee und ein paar echt schöne alte Häuser.

Weiter geht es von hier aus zur Natural Bridge und die wird tatsächlich als eine solche benutzt, die US 11 führt oben drüber. Dieser Riesenarch ist schon beeindruckend, etwas irritierend allerdings das dazugehörige Riesenvisitorcenter, das mehr einer Vergnügungsarkade mit Shop ähnelt, Info zur Natural Bridge sucht man hier vergeblich. Verwirrend auch die Anzahl der Stufen, die auf dem Fußweg angegeben sind, die können wir nicht nachvollziehen, obwohl wir zu viert zählen.

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N+M haben Spaß daran, sich unter die bridge zu stellen und nach oben zu sehen, um den einzelnen Tropfen die herunterfallen auszuweichen, denn die Höhe ist so groß, dass man den Fall der Tropfen lange mit den Augen verfolgen kann. Wir spazieren noch gemütlich den Cedar Creek entlang, bevor wir uns wieder auf den Weg machen weiter über den Blue Ridge Parkway nach Roanoke.

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Im Cedar Creek hinter der Natural Bridge.

Im Country Inn & Suites Hotel in Roanoke hat der Herr an der Rezeption ziemliche Probleme mit Nicos Kreditkarte, die will einfach nicht, Sunny quengelt, dass sie auf keinen Fall Teller wäscht oder im Auto übernachtet. Glücklicherweise funktioniert aber Michas Karte und die pinke Bärenseele hat Ruh. Jetzt werden wir testen, ob es die Karte wirklich nicht tut und fahren ins Outback Steakhouse.

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Hmmmmm, ne blooming onion.

Ich kann euch sagen, die Karte hat so gut funktioniert, dass wir 4 bei Verlassen des Restaurants kaum noch laufen können, so vollgestopft sind wir mit leckerem Futter. Wir sind so platt, dass wir noch nicht mal schaffen, Dr. House zu sehen.

Zimmer # 218, Wetter vormittags in den Bergen winzige 3 °C, Sonne und Regen.

 

Dienstag 13.5.08 Roanoke, VA → Sparta, NC (150 mi)

Sonne! Blauer Himmel! Unglaublich!

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Unglaublich auch, dass unsere Hotelrechnung plötzlich $ 10 zu hoch ist, da muss Nico mach dem Frühstück noch mal "bei" und tatsächlich werden die 10 Dollar wieder abgezogen. Geht doch!

Jetzt aber los, schnell noch einkaufen für das Mittagessen, der Walmart, den wir unterwegs ansteuern, entpuppt sich als normaler Walmart und nicht als Supercenter, heißt keine richtige Lebensmittelabteilung. Mist, gestern beim Vorbeifahren nicht richtig aufgepasst. Also fix ins Navi die Adresse eines "richtigen" Walmarts eingetippt und die Strasse, die wir gekommen sind, wieder zurück. Inklusiv gestern sind wir die Strecke jetzt schon mindestens 4x entlanggefahren. Da wir im nun angesteuerten Laden jetzt alles bekommen, was das Bärenherz begehrt, nehmen wir auch das in Kauf und können dann endlich, endlich starten, nur noch einmal diese gleiche Strasse entlang (knurr) und dann sind wir glücklich wieder auf dem Blue Ridge Parkway. Endlich wieder Abseits von Verkehr, Kreuzungen, Ampeln, vielen Gebäuden oder auch größeren Menschenansammlungen. Es ist einfach nur herrlich bei Sonne, die Landschaft wie gemalt: Wald, sanfte Hügel, tolle Wiesen, vereinzelte Farmhäuser und traumhafte Ausblicke. Schon schön so eine Strasse auf dem Bergrücken.

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Der BRP gefällt uns besser als der Skyline Drive, da hier mehr Platz ist, die Bäume stehen nicht so nah an der Strasse und das ein oder andere ab und zu auftauchende Gebäude macht es spannender fürs Auge. Der Skyline Drive läuft ja durch den Shenandoah NP und dort dürfen keine Wohnhäuser stehen, hier am BRP ist es erlaubt. Ach, wir finden es heute einfach herrlich so mit Sonne und blauem Himmel und dazu 20 °C. Deshalb laufen wir ein halbes Stündchen durch den Wald zum Buck Mountain Overlook und genießen die Ruhe und Einsamkeit.

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Das Rocky Knob Visitor Center ist noch gar nicht offiziell geöffnet, dennoch werden wir von der Dame dort freudig begrüßt, hier freuen sich immer alle über die seltenen Touristen aus Deutschland, das haben wir schon 2004 bemerkt. Da das Center noch gar nicht offiziell geöffnet hat, ist leider auch noch kein NP Stempel da, Nico sieht sehr enttäuscht aus, die Dame fragt sie nach unserer Adresse und verspricht, ihr einen Stempelabdruck zuzusenden. Dass hinter dem Visitor Center eine Picknickarea ist, nutzen wir direkt bei dem schönen Wetter zu einem Picknick mit Bären unter freiem Himmel. Wir haben was im Auto vergessen und Micha geht nochmal zurück zum Parkplatz, während wir hier so sitzen, wird Nico ganz schön mulmig zu Mute so ganz allein... was wenn jetzt doch in Bär kommt. Hey, was heißt, "wenn" ein Bär kommt, was ist mit uns, wir sind doch Bären! Aber wir bleiben unter uns, ein wenig erleichtert sind wir allerdings schon, als Micha zurückkommt (und auch mutiger, pah, wer hat schon Angst vor Bären).

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Wir fahren weiter Richtung Süden

Wir tuckern weiter zur Mabry Mill, die so idyllisch aussieht, dass auch andere Bundesstaaten per Postkarte so tun als stünde sie bei Ihnen statt hier.

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Gegen 17 Uhr erreichen wir Sparta in North Carolina, wo wir heute übernachten. Da wir hier mit Kühlschrank und Mikrowelle ausgestattet sind, besorgen wir im lokalen Food Lion Mikrowellenfutter und ein gebratenes Hähnchen, zusätzlich ein wenig Futter für morgen früh zum Frühstück, da es hier im Alleghany Inn nur Kaffee gibt, dafür kostet das Zimmer auch nur $ 65.

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Geschafft für heute!

Jetzt erstmal gemütlich ein Bier auf der Veranda, schöner Blick auf den Parkplatz, ein echtes Motel eben. Ein Bier, denkt auch der Harleyfahrer, der nach uns sein Zimmer bezieht und jetzt sein Motorrad putzt und öffnet seine Flasche. Hab ich schon erwähnt, dass Sunny und ich heute beinahe den Musikquiz gewonnen hätten, der klappt mit so nem Satradio einwandfrei, ach ja, Micha hat mal wieder gewonnen...

Heute war ein wirklich schöner Tag mit Bilderbuchwetter und einer Bilderbuchlandschaft. 20°C Sonne, Room # 130

Ach, hab ich eigentlich schon Michas Theorie der schrumpfenden Badezimmer erklärt? Er hat festgestellt, dass unsere Badezimmer im Verlauf des Urlaubs immer kleiner werden. Hatten wir in Philadelphia noch so 12m², sind wir hier bei etwa 3m² angekommen. Wenn das so weitergeht, bekommen wir ein echtes Problem, meint Micha.

 

Mittwoch 14.5.08 Sparta, NC → Asheville, NC (206 mi)

Das war eine aufregende Nacht!

So gegen 20 Uhr sind gestern noch ein paar Motorradfahrer angekommen, die haben lautstark gelärmt, Bier getrunken, wir vernehmen mehrfach lautes Ploppen. Offenbar wird vor unsere Tür auch gegrillt und starker Burgerduft zieht zu uns herein. Der Lärm auch, denn die dünnen Wände lassen den Eindruck entstehen, sie unterhalten sich extrem laut direkt neben unserem Bett. Nico und wir sind dann endlich gegen 21 Uhr eingeschlafen und um halb Zwölf wieder wach, immer noch lautstarkes Getue vor unserer Tür. Sunny gibt auch noch Schlaues dazu von sich: "If you can't go for arguments, go for loudness". Dann noch lauteres Geschrei und jemand scheint an unserem Zimmer vorbeizurennen und dann quer über den Parkplatz. Wir sind nicht sicher, ob er "Hey" oder "Help" ruft. Dann Gerenne zurück. Kurz darauf Tatütata. Wir schauen aus dem Fenster, was ist denn nun los? Ein Polizist kommt an, stellt den Wagen ab und geht zu einem Zimmer neben unserem. Jetzt verschafft sich auch der Polizist lautstark Gehör. Ist heute die Nacht des Lärmwettstreits? Denn nun zwitschert auch noch das Funkgerät aus dem offenen Auto des Polizisten quer über den ganzen Parkplatz, denn man will ja auch keine Durchsage verpassen, selbst wenn man in einem der Zimmer ist. Mittlerweile ist es halb 1. Ewig später, gegen halb 2 endlich Ruhe. Wir sind jetzt alle allerdings so wach, dass wir nicht mehr einschlafen können, wir drehen uns im Halbschlaf wie die Würstchen auf dem Grill ständig von links nach rechts. Dann "tutututut", der Wecker klingelt, offenbar hat ihn der vorherige Gast nicht ausgeschaltet. Es ist 7 Uhr. "Jetzt nen Kaffee", meint Nico resigniert. Da auf dem Zimmer keine Kaffeemaschine ist, geht Micha eben Kaffee an der Rezeption holen.

Wir sind todmüde ... was für eine Nacht!

So etwas hätten wir vielleicht in Philadelphia oder Washington erwartet, aber in Sparta, NC??? CSI Nico findet auch noch ne Blutspur quer über den Parkplatz als sie morgens zum Bezahlen zur Rezeption geht. Hat wohl doch eher "Help" gerufen? Zumindest ein Gutes hat es, wir kommen früh los. Der blaue Himmel von gestern ist verschwunden, es ist aber trocken. Wir fahren zurück auf den BRP und laufen den Cascades Trail, der zu Nicos Freude mit Pflanzeninfotafeln ausgestattet ist. Wir trommeln schon kräftig mit den Pfoten, aber es hilft nix, es muß wirklich jedes Schild gelesen werden.Das Visitor Center von Linville Falls und das des Linn Cove Viaducts bringen Nico 3 neue NP Stempel ein, jetzt sind es schon 7 bei dieser Reise.

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Linville Falls Impressionen

Wir laufen alle Wanderwege an den Linville Falls, die sind eindeutig sehenswert, danach haben wir schon wieder Hunger, also mal wieder ein Picknick mit Bären im Wald.

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Kurz nachdem wir weitergefahren sind, steht an der Strasse ein Hinweisschild, dass der Parkway gesperrt und die Umleitung ausgeschildert sei. Die Sperrung hier ist vermutlich wegen eines Erdrutsches, Nico meint, sich erinnern zu können, etwas in der Art im Netz gelesen zu haben. Als wir auf der Karte nachsehen, stellen wir fest, dass wir erst in Asheville wieder auf den BRP kommen mit der Umleitung. Blöd, jetzt sind wir runter gefahren und haben uns gar nicht richtig vom BRP verabschiedet, also fahren wir in Asheville noch mal kurz rauf auf den BRP um ordentlich "Tschüss" zu sagen, schließlich hat er uns einige Tage viel Freude gemacht.

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Mit einem lustigen Verkehrsschild verabschieden wir uns vom Blue Ridge Parkway.

In Asheville fahren wir erst mal zum Hotel, was essen wir denn bloß heute Abend? Existentielle Frage. Erstmal müßten die knappen Biervorräte dringend aufgefüllt werden. Wir fahren kreuz und quer, partout kein Supermarkt, die Walmart Adresse, die wir haben, will unser Navi einfach nicht annehmen und eine ordentliche Karte von Asheville haben wir auch nicht. Was nun? Wir verschieben das Bierproblem und machen jetzt erst mal ne Besichtigungsfahrt nach Downtown. Auf die sind die Einwohner hier offenbar besonders stolz, das erleben wir in den USA öfter. Auch wenn uns die hochgepriesenen Downtowns mit Fußgängerbereich im Vergleich zu Europa ja immer ein Lächeln entlocken. Die einzige Fußgängerzone, die sich wirklich so nennen konnte, hatten wir bisher in Miami Beach. Wir entern ein Sears, Nico meint ihr fehle noch ein weißes Land's End T-Shirt. "Fehlen" find ich ja etwas übertrieben. Als auch das erledigt ist, ist es wieder da unser Bierproblem. Wir entdecken dann doch noch einen K-mart, der hat allerdings eine sehr beschränkte Auswahl... wir nehmen das kleinste Übel: Yuengling Lager. So, Bierproblem partiell gelöst, wieder zum Thema Abendessen... wir waren bisher noch nie bei Applebee's. Hier ist eines direkt vor unserer Tür, das soll bestimmt ein Zeichen sein, außerdem hatte Nico schon Gutes gehört, also los. Manchmal ist probieren einfach ne gute Idee. Es gibt Sam Adams und butterzarte Steaks, was will man mehr.

Zimmer # 121 Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine

 

Donnerstag 15.5.08 Asheville, NC → Durham, NC (246 mi)

Eigentlich wollen wir heute ganz früh zur Biltmore Estate, dem Haus der Vanderbilts, direkt wenn sie öffnen um halb 9, denn schließlich haben wir danach bis nach Durham noch eine ganze Strecke zu fahren. Tatsächlich trödeln N+M beim Packen, Mailen und Frühstücken mal wieder rum, wir sind ja schon laaaange fertig. Um halb 10 sind wir dann endlich an der Biltmore Estate.

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Ganz schön groß, ich zieh links vom Haupteingang ein und Du?

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Aussicht von der Terrasse: viel Fläche zum Unkraut zupfen.

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Was tuscheln die denn da?

Nico hatte die Eintrittskarten bereits vorher im Netz gekauft, also müssen wir den Part nicht auch noch erledigen. Die Auffahrt zum Haus ist schon beeindruckende 3 Meilen lang, das ganze Grundstück war ursprünglich 125.000 ha groß! Ein Teil davon gehört heute zum Mt. Pisgah Park. Und dann erst das Haus: 255 Zimmer! Das größte Privathaus der USA. Micha spendiert für uns alle die Audiotour durch das Haus und wir lassen uns unterhaltsam in 2,5 h alles erklären. 62 Räume können besichtigt werden und was sie hier für tolle Sachen schon 1890 hatten, so alt ist das Haus nämlich. Strom, fließend Wasser, elektrische Kühlschränke, Trockner, einen Fitnessraum, Bowlingbahn und Swimmingpool... alles sehr beeindruckend. Wir sehen uns noch kurz die winery an, die früher eine dairy war und verlassen dann das Gelände, was eine Ewigkeit dauert. Bei McD im Biltmore Village, der hier in der Einrichtung der Biltmore Estate nachempfunden ist, noch schnell gestärkt, ist ja schließlich schon Mittag. Dann endlich weiter, wir verlassen jetzt die Berge und fahren zur nächsten Etappe, der Atlantikküste. Für die heutige lange Strecke hat Nico in weiser Voraussicht ein Hörbuch von Kathy Reichs mitgebracht, dass an der Atlantikküste spielt, wie passend.

Im Best Western Hotel in Durham werfen wir mal wieder unsere Siebensachen ab und lassen uns ausgiebig vom Hotelier den Weg zum Baseballstadium der Durham Bulls erklären. In Ermangelung eines Stadtplanes schneidet er kurzerhand den Plan aus den gelben Seiten heraus und drückt uns die Seite in die Hand. Bei so viel Hilfsbereitschaft können wir nicht nein sagen, sondern bedanken uns artig und ziehen von dannen. Auf dem Weg tanken wir an einer sehr dubios aussehenden Tankstelle und, na super, es fängt an zu regen. Damit wir nicht ertrinken, leisten wir uns die teuersten Plätze im Stadium zu $9 pro Person, Bären sind wie immer frei. Wir stellen fest, dass teuer nicht immer gut ist, denn unsere Plätze sind ganz nah unten am Feld und bestimmt toll bei Sonne, allerdings sind es auch die einzigen Plätze ohne Überdachung. Nur gut, dass Nico den Regenschirm dabei hat. Und mal wieder bringen wir der Heimmannschaft kein Glück, die Bulls verlieren gegen die Mudhens 5:6. Vielleicht hätte Nico das Bulls Shirt, dass sie vorhin gekauft hat auch anziehen sollen? Bei den Tampa Bay Rays hat das ja auch geholfen... Der letzte Ball war zu tief finden wir, aber wer hört schon auf uns. Wenigstens ein Erfolg: Nico hat im Shop einen bottle coaster erstanden.

Ach ein tierisches Ereignis noch: während des Spiels fällt Micha Geflatter am Himmel auf. Er glaubt am Flugverhalten Fledermäuse ausmachen zu können, Nico meint es sind Vögel. Tja, dann fragen wir Einheimische, die müssen sich ja auskennen. Micha fragt also den Herrn links von sich, ob es sich dort oben um bats oder birds handele. Der Typ schaut nach oben, sieht schwer beeindruckt aus, als hätte er noch nie den Himmel gesehen. Als er Micha wieder ansieht, meint er doch tatsächlich, dass er a) keine Ahnung hätte und b) auf Schwäne tippen würde. Hallo!!! Nico hört nicht richtig zu und fragt, was er denn gemeint hätte. "Ach", sagt Micha, "der wußte es auch nicht."

Zimmer # 22 mit Kaffeemaschine und Kühlschrank.

 

Freitag 16.5.08 Durham, NC → Kill Devil Hills, NC (256 mi)

Nico hat mal wieder nicht so gut geschlafen, ihr tut der Nacken weh, weil die Kissen hier so hoch sind und ganz ohne Kissen ist irgendwie auch nicht bequem. Sie ist deshalb früh wach und döst rum, ich schreibe derweil den Bericht von gestern fertig und huch plötzlich ist es halb 8... und das, wo wir doch heute die 2. Etappe unsere langen Strecke bis ans Meer haben. "Ach was", meint Micha, "um 10 sind wir schon lange auf der Bahn". Nach dem Frühstück will er nur noch kurz am Internetterminal des Hotels E-Mail checken, wir sitzen mit Nico auf der Couch daneben und sind genervt, als er dann endlich fertig ist, ist es halb Elf. Von wegen schon lange auf der Bahn. Wir müssen doch auch noch in den Walmart unsere Bier und Picknickvorräte auffüllen. Am Bierregal hängt ein großes Schild, dass alle Kunden, die unter 40 Jahre alt erscheinen, beim Kauf von Alkohol nach ihrem Ausweis gefragt werden. Nico wird beim Bezahlen an der Kasse NICHT gefragt. Frust! Nicht nur dass sie nach diesem Urlaub, dank der ganzen Waffeln zum Frühstück wieder 5 kg zu viel hat, jetzt sieht sie offenbar auch noch um Jahre gealtert aus. Bei der Fahrt heute begleitet uns wieder Kathy Reichs mittlerweile haben wir es auf 3 Leichen gebracht.

Unser Navi leitet uns über Edenton statt über die direkte Strecke, hm, da ein restroom jetzt ganz gut wäre, folgen wir brav den Anweisungen. In Edenton sind wir ganz baff, ein ganz tolles Städtchen mit viel Geschichte und wunderschönen alten Häusern. Die Dame im Visitorcenter ist so lieb und zeigt uns den Infofilm in einer Privatvorstellung nur für uns 4. Jetzt ist es eh Mittagszeit also picknicken wir im Auto am Visitorcenter, außerdem ist schönster Sonnenschein bei unglaublichen 27 °C.

Unser nächster Stopp ist am Outer Banks Visitor Center, Nico liest uns die Geschichte von den verschwundenen 118 Siedlern der Kolonie auf Roanoke Island vor über die wir gerade hinwegfahren. "Dann aber mal schnell weg hier", meint Micha. Nico und ich diskutieren eifrig, ob meine Heimat Hilton Head Island auch zu den Outer Banks gehört.

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In Kill Devil Hills bewundern wir erst mal die Wellen. Praktisch unser Zimmer im Days Inn ist direkt am Strand, nur 50 m weg, allerdings können wir von den Stühlen vor unserem Zimmer aus das Meer nicht sehen, da sind die Dünen im Weg. Die Brandung können wir allerdings prima hören. Nico will jetzt zig Sachen auf einmal: an den Strand, vor der Tür sitzen und ein Bier trinken, in einem Restaurant was essen. Das wird wohl nicht alles klappen. Damit auch Micha ein Bier trinken kann, entscheiden wir uns für selbstgekochtes Essen, denn unser Zimmer hat ne vollständige Küche. Das Menu, das wir uns für heute abend besorgen: Shrimpssuppe, Shrimps in Limettensauce und Nudeln mit Shrimps, dann haben wir wenigstens essenstechnisch den Eindruck von Meer. Zurück vom Einkaufen am Hotel schnappt sich Nico ihr Strandhandtuch, Badeschlappen und nen Krimi, sie will an den Strand. Wir bleiben mit Micha in unseren bequemen Stühlen vorm Zimmer, wieso kommt Nico denn schon wieder zurück? Kaum habe sie am Strand gesessen, hätten 20 Fliegen auf ihren Beinen Platz genommen, interessiert habe sie die Mundwerkzeuge der Fliegviecher inspiziert und shit! Stechfliegen! Deshalb ist sie so fluchtartig zurückgekommen. Hier vor dem Zimmer scheint die Fliegendichte geringer zu sein, also sitzen wir lieber hier mit Bier & Buch und genießen den Abend am Meer.

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Zimmer # 180 etwas renovierungsbedürftig.

 

Samstag 17.5.08 Kill Devil Hills, NC → Williamsburg, VA (142 mi)

Ein strahlend blauer Himmel und Sonne, die direkt in unser Zimmer scheint, begrüßen uns heute morgen. Da wir ja diese zwei Holzstühle mit eingebautem Tisch vor der Tür haben, ihr erinnert euch "Bier & Buch" von gestern, genießen wir heute unseren Kaffee und die Kekse im Sonnenschein vor der Tür. Herrlich. Mit ner zweiten Tasse Kaffee bewaffnet laufen wir die paar Meter zum Strand und bewundern die Riesenwellen der Brandung. Die Vögel, die hier rumlaufen, sind ziemliche Draufgänger, die picken im Sand rum, wenn sich das Wasser zurückzieht und rennen dann wie die Irren vor der nächsten Welle weg. Hm noch nen Kaffee? Nico überlegt ernsthaft, wo sie hier im Hotel doch die leckere Vanilledosenmilch haben. Nö, doch lieber duschen. Micha duscht so lange und ausgiebig, dass die Dampfschwaden den Rauchmelder vor der Badezimmertür auslösen. Nico glaubt offenbar, dass sie das Ding durch bloßes Anstarren zum Schweigen bringt... und es klappt. Kaum ist Ruhe, fängt hinter ihr das nächste Piepen an, erschrocken dreht sie sich rum: der Hotelwecker. Jetzt ist es aber gut!

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Wir verlassen Kill Devil Hills

Auf unserem gemütlichen Weg nach Williamsburg stoppen wir auf nen Imbiss bei McD, Salat für Nico (als ob das nach all den Waffeln morgens noch was bringt...) und Hamburger und Cheeseburger für Micha. Der Hamburger kostet hier nur umgerechnete 0,60€, das nennen wir mal nen Schnapper. Prima in Williamsburg kommen wir schon in unser Zimmer, obwohl es erst halb 2 ist. Nico fragt die zwei Mädels (anders kann man die echt nicht nennen) an der Rezi, wie wir denn am geschicktesten zu Fuß ins Colonial Williamsburg kommen, denn um uns das anzusehen, sind wir ja schließlich hier. Nico hatte daheim extra noch die Route umgeplant. Ungläubiges Starren, gezögertes: "ja, man kann schon zu Fuß gehen", "Prima, meint, Nico und schaut erwartungsfroh. Dann machen sie sich etwas widerwillig daran, uns den Weg zu erklären, die müssen uns für ziemlich bescheuert halten. Egal, es ist prima Wetter und nicht weit weg. Ergo, wir laufen. In Colonial Williamsburg kann man ein wenig Vergangenheit schnuppern, sicher alles ein wenig zu ordentlich, aber einfach nett und außerdem ist prima Wetter, wir genießen das Schauspiel. Schauspiel stimmt sogar, als wir ankommen sehen wir noch ein wenig vom heutigen Special "historische Militärmusikkapellen präsentieren ihr Können". Sunny meint, ich dräng mich auch gleich in den Vordergrund: ich? nie!

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Ich und in den Vordergrund drängen? Nie!

Einen Teil der Stadt können wir auch so besichtigen, zumindest alles von außen, wenn man in die Gebäude rein will, braucht man Eintrittskarten für $37 pP, wir schenken uns diesen Teil, das Wetter ist zu schön für drinnen. Da heute besondere Vorführungen stattfinden, siehe Musikdarbietung, ist ein Teil der Strasse abgesperrt, ab hier ist heute auch Eintritt fällig. Wir gehen einfach nen anderen Weg.

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Jetzt wird man schon an den Pranger gestellt für das bisschen in den Vordergrund drängen

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Hübsch hier in Williamsburg

Apropos Weg, auf dem Rückweg zum Hotel, meint Micha, ob wir nicht quer durch den Wald gehen sollten, wir könnten das Hotel kaum verfehlen. Nö danke, keine Lust, sich auch noch zu verlaufen. Gute Entscheidung, auf der anderen Seite des Waldes stehen nämlich Schilder "no trespassing" und der Androhung von Waffengebrauch... huh.

Wir begeben uns auf die Abendessenpirsch und zu unserer Freude entdecken wir in Laufweite von unserem Nachtlager einen Minigolfplatz. "Au ja, bitte, bitte spielen". Ist ja ok, das wollten wir eh schon immer mal machen hier in USA. Hier ist das Thema Piraten, die Minigolfanlage in Myrtle Beach hat N+M damals von außen noch besser gefallen mit echt Feuer spuckenden Drachen (siehe Reisebericht Südstaaten 2004). Wieso sie da nicht gespielt haben, wissen N+M allerdings nicht. Letztes Jahr auf den Keys wollten wir auch zu einem Minigolfplatz, da wissen wir aber, warum wir nicht gespielt haben: zu warm und zu mückig. Wir entscheiden uns für den schwierigen Parcours der Pirates Cove: Blackbeard's Challenge. Wenn schon, denn schon. Sunny und Micha gewinnen mal wieder, aber nur knapp mit 3 Punkten Vorsprung. Ich bin schon wieder im falschen Team, brummel, war letztes Jahr auch schon so, demnächst bitte Männer gegen Frauen.

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Ich versuche Micha abzulenken

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Nö, wir haben uns nicht verrechnet

Neben der Minigolfanlage ist Uno's Chicago Grill... wir entscheiden, ihm eine faire Chance zu geben. Gegrillter Lachs für Nico und Sunny, Burger für Micha und mich. Yummy.

Ein prima Tag mit schönem Programm und traumhaftem Wetter, blauer Himmel 27 °C.

Quality Inn in Williamsburg, Zimmer # 319, leider ohne Kühlschrank und auch kein freies Internetterminal im Haus.

Ach ja, ich hatte natürlich Recht, meine Heimat Hilton Head Island gehört nicht zu den Outer Banks und warum es Kill Devil Hills heißt, will ich euch auch nicht vorenthalten.

Die Bewohner der Outer Banks haben früher gerne von der Ladung der auf Grund gelaufenen Schiffe gelebt, angeblich haben sie auch welche absichtlich dazu gebracht, aber das ist ne andere Geschichte. Aber zurück zum Namen, unter der Ladung war auch das ein oder andere Fass Alkohol, dessen zweifelhafte Qualität und Geschmack angeblich den Teufel töten konnte, that kills the devil, na ja und Hills halt, weil hier ne Erhebung ist, die zumindest so hoch war, dass die Gebrüder Wright von dort aus ihre ersten erfolgreichen Flugversuche unternommen haben. So jetzt wißt ihr auch das, genug Bildung für einen Tag.

 

Sonntag 18.5.08 Williamsburg, VA → Chincoteague Island, VA (x mi, vergessen aufzuschreiben)

Hm, Frühstück gibt es hier nur bis 9 Uhr, ob Micha das schafft? Knapp... um 20 vor 9 sind wir unten. Die eigentliche breakfast area hier ist ziemlich eng, im Sitzbereich ist dafür viel Platz. Klarer Fall von Fehlplanung. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und da man sich am Toaster kaum bewegen kann und von 5 zur Verfügung gestellten Toastern nur in einem das Brot selber unten bleibt, macht Nico mit anderen Gästen "Teamwork Toasting". Will meinen, dass immer einer für die anderen die Toastertasten unten festhält, während sich die anderen mit Tellern etc. ausstatten, dann wird gewechselt. Klappt wunderbar, sehr hilfsbereite Menschen hier, ist das der Pioniergeist der Moderne?

Über den Colonial Parkway geht es heute weiter zur I 64 und dann zur US13, über und unter die Chesapeake Bay. Der Chesapeake Bay Bridge Tunnel ist der längste seiner Art weltweit preist der Prospekt. Wir glauben, dass es so eine Kombi aus Brücken und Tunneln nirgendwo sonst gibt, ist übrigens ziemlich witzig, wenn die Strasse so mitten im Wasser ab- oder auftaucht.

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Auf der künstlichen Insel mit Visitor Center

Auf diese Weise kreuzen wir etwa 10 Meilen Wasser. Na klar, wir stoppen auch im Visitor Center, dass sich auf der ersten künstlichen Insel befindet, Ehrensache. Beim Weiterfahren weist Nico deutlich die richtige Richtung, nicht, dass Micha noch nach Süden zurück, statt nach Norden weiterfährt, schließlich kostet die Überquerung $12 Gebühr. Micha nickt, wendet den Wagen und startet Richtung Süden, Nico ist erst sprachlos und reagiert dann doch: "Falsche Richtung!" Naja, innerhalb von 24 h kostet das Zurückfahren ja nur $ 8 ... tststs. Erneutes Wenden, jetzt sind wir endlich wieder northbound.

Unser Navi meint, dass es auf der weiteren Strecke keine Supermärkte gebe, Ihr merkt, nach ca 2 Wochen hat Nico doch schon die Gelbe-Seiten-Funktion des Navis entdeckt. Als wir beim Weiterfahren einen Food Lion entdecken, wird gebremst, wer weiß, sonst bleiben wir wohlmöglich noch ohne Sam Adams heute abend. Nico kauft Cracker und Gummiflüssigkäse. Ihhhh, finden Micha und wir, den kann sie mal schön alleine essen. Das macht sie auch gleich, denn in Wachateague picknicken wir mal wieder mit Bären, diesmal am Wasser, hier steht zwar "Marina" dran, aber das ist ein klitzekleines bisschen übertrieben.

Das ist wie mit den Speisekarten in USA haben wir festgestellt, das klingt auch immer sehr beeindruckend, ist aber meist eher sehr phantasievoll.

Einchecken im Best Western Chincoteague Island ist um 15 Uhr, wir haben mal wieder Glück und können schon jetzt gegen 2 Uhr auf unser Zimmer. Nico ist freudig überrascht über das Zimmer, sie hatte schon Bedenken, da das Zimmer im Days Inn gestern doch etwas renovierungsbedürftig war und man die Spuren der salzigen Luft an den Fenstern etc sehen konnte und das Hotel hier ja auch in einer Wasser nahen Lage ist. Was soll ich als Bär sagen, das Zimmer hier ist richtig schön, sauber, offenbar frisch renoviert und geräumig, mit Sessel und Leselampe, einem Tisch mit 2 Stühlen und Balkon mit Sicht auf Leuchtturm und Naturschutzgebiet von Assateague Island, genau richtig für unseren "längeren" Aufenthalt von zwei Nächten. Zudem viel Möwengeschrei und da bin ich auch schon zufällig beim Thema "Möwen" ;-)

An einem McD, den wir heute unterwegs zu einer biologischen Entsorgungspause angesteuert haben, waren wir offenbar eigentlich an einem "McSeagull" mit "Fly through" gelandet. Die Möwen haben ganze BicMac Schachteln aus dem Müll geholt und sind damit weggeflogen, schien ein beliebter "hang out" für Möwen zu sein, da sollte mal ein Schild auf möwisch her mit "no loitering".

Micha möchte gerne das letzte Spiel der Boston Celtics im Semifinale sehen, deshalb entscheiden wir uns für eine kurze Besichtigung von Assateague Island, $ 5 Eintritt, egal.

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Ganz schön langer Strand hier auf Assateague

Im Visitor Center will Nico den Nationalparkstempel ordnungsgemäß in ihrem Buch verewigen, Mist, Buch liegt auf dem Zimmer. Auch egal, wir wollen ja eh morgen wiederkommen und die Insel erkunden, mit Schrecken stellen wir bei der Lektüre der Inselbroschüre allerdings fest, dass man gar nicht per Auto die ganze Insel befahren kann, das was befahrbar ist, haben wir heute schon gesehen, außerdem gibt es hier Zecken und Mücken, die Hirnhautentzündung übertragen können, da muß wohl morgen der Off Spray Extra Stark vom letzten Jahr aus Florida zum Einsatz kommen.

Während Micha, Sunny und ich Basketball schauen, geht Nico ne Weile an das Internetterminal an der Rezeption. Die Boston Celtics gewinnen dann auch ("endlich finally", kommentiert Nico) und sind im Finale. Jetzt haben wir auch alle Hunger und entscheiden uns, den lokalen Tipp: "Bill's Seafood" auf der Main Street aufzusuchen. Wir haben Glück und bekommen auch ohne Reservierung noch einen Tisch. Sehr gediegen für unsere bisherigen Erlebnisse mit amerikanischen Restaurants.

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Bei Bills's Seafood und vorm Restaurant als wir wieder herauskommen

Allerdings würde die Salatsauce bei uns daheim in so einem Restaurant eher nicht in einem Plastikdöschen serviert. Andere Länder, andere Sitten. Unsere Shrimps sind super lecker, Michas Shrimps sind stuffed, wir hinterher auch. Das ist jetzt auch unsere teuerstes dinner für $ 75 incl. Tip. Dafür hatten wir Clam Soup, Shrimps, Salat, Brot und Nico nen Wein, kann man nicht moppern, schon gar nicht bei dem Dollarkurs von 1,57 €.

Vormittags Sonne 25 °C, nachmittags Regen 15 °C, Zimmer # 349 mit Balkon, Kaffeemaschine, Mikrowelle und Kühlschrank.